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Glückloser Saisonstart für Janko

Der Stürmerstar verschoss einen Elfmeter
Der Stürmerstar verschoss einen Elfmeter ©APA (Archiv/Krug)
Großchancen auszulassen, ist man von ihm normalerweise nicht gewohnt. 39 Tore hatte Marc Janko in der vergangenen Bundesliga-Saison erzielt. Am Mittwoch fand der Salzburg-Stürmer zweimal die Gelegenheit vor, das Quali-Hinspiel zur Champions-League gegen Bohemians Dublin (1:1) zu entscheiden - und scheiterte dabei jeweils am irischen Keeper. Erst per Volley an die Latte, dann sogar per Elfmeter.

Janko nahm alle Schuld auf sich. “Ich bin keine Maschine”, betonte er seine menschliche Seite. “Ich habe zweimal die Chance gehabt, habe sie aber nicht genutzt. Dadurch habe ich den Gegner wieder zum Leben erweckt.” Statt 2:0 stand es plötzlich nur 1:1, und die Salzburger müssen kommenden Mittwoch in Dublin zittern. “Es wird sehr, sehr schwer, aber noch ist nichts verloren”, versicherte Janko.

Ein Aus würde das Ende aller Europacup-Träume bedeuten. Sollten sich die Bullen nicht für die Gruppenphase eines europäischen Bewerbes qualifizieren, könnte Janko den Club noch bis 31. August in Richtung Ausland verlassen. Vorerst ist der Schützenkönig aber mit sich selbst beschäftigt – und mit einer Systemumstellung. Unter Neo-Trainer Stevens muss er als Solospitze deutlich weitere Wege gehen, darunter leidet auch seine Torausbeute.

In der Vorbereitung hatte er lediglich ein einziges Mal getroffen. Gegen Dublin war der 1,96-m-Mann lange Zeit in der Luft gehangen, ehe er in der zweiten Hälfte doch noch zu seinen Chancen kam. Warum er sie ausließ, vermochte auch sein Trainer nicht zu beantworten. Besonderen Druck mache er Janko nicht. Das geschehe vielmehr durch die Öffentlichkeit.

Für Janko war es nach 72 Minuten ausgestanden, Stevens brachte in der Schlussphase seinen Landsmann Nelisse. Vorerst wird Janko weiter das Vertrauen genießen. Nächster Gegner ist am Sonntag die Wiener Austria zum Ligastart. “Ich befürchte, dass die Austria stärker sein wird als Dublin”, gestand der Stürmer.

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