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Glänzender Auftakt

Nahezu perfekt gestartet sind die Österreicher Roman Hagara/Hans Peter Steinacher am Samstag in die Olympische Segelregatte der Tornadoklasse an der Agios-Kosmas-Küste vor Athen.

Die Olympiasieger von Sydney landeten in der ersten Wettfahrt einen überlegenen Sieg und wurden in der zweiten Dritter, womit sie als Gesamtführende nach zwei der elf angesetzten Wettfahrten wieder in den Hafen kamen. Punktgleich sind die US-Amerikaner John Lovell/Charlie Ogeltree, an dritter Stelle liegen die Spanier Fernando Echavarri/Anton Paz (7). Von Hagara/Steinacher ist damit ein großer Druck abgefallen, sie wissen, dass sie mit ihrem Material voll dabei sind und sich die drei Jahre Intensivvorbereitung auf Athen ausgezahlt haben. „Bis zur Medaille ist es noch ein weiter Weg, aber das ist ein Anfang. Viel besser kann es nicht laufen. Der Auftaktsieg hat Selbstvertrauen für die zweite Wettfahrt gegeben, da haben wir schon mehr riskiert”, berichtete Hagara.

Das ÖSV-Team, das in Sydney vor vier Jahren ebenfalls mit einem ersten und einem dritten Platz gestartet und dann zu Gold gefahren war, hat aber noch neun Wettfahrten vor sich. „Wir werden an jedem der sechs Tage fast so einen Tag wie heute brauchen. Olympia gewinnt man nicht an einem Tag, man kann es aber an einem verlieren”, weiß Steinacher. So liegen die als absolute Goldkandidaten gehandelten Australier Darren Bundock/John Forbes mit den Tagesrängen neun und sieben und 16 Punkten nur an der neunten Stelle. Eine generelle Tendenz war aber schon absehbar: es wird eng. „Wer vorne mitsegelt, haben wir gesehen, es ist jedes Boot für einen Wettfahrtsieg gut, die Unterschiede sind ganz gering.”

Die Starbootsegler Hans Spitzauer/Andreas Hanakamp griffen dagegen an ihrem ersten Wettfahrtstag voll rein, sie beendeten die Rennen auf den Plätzen zwölf und 14 und sind unter 17 Booten nur 16. In Führung liegen die US-Amerikaner Paul Cayard/Phil Trinter.

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