Gitarrenschlag und trotzdem Freispruch

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Ex-Freundin sagt vor Gericht nichts mehr, somit Freispruch

von Christiane Eckert/VOL.AT

Feldkirch „Er hat mich mit dem Umbringen bedroht, gesagt, er nehme mir unser Kind weg und außerdem hat er mich mit der Gitarre auf den Schenkel geschlagen und mich gegen eine Wand gestoßen“, hieß es noch bei der Polizei. Doch im Gerichtssaal hat es sich die 35-Jährige anders überlegt, sie will nicht mehr gegen ihren Ex aussagen. Da es keine anderen Zeugen gibt, keine Krankengeschichte und der Mann die Verantwortung abstreitet, gibt es einen Freispruch

Glück gehabt

„Glück gehabt“, meint der vorsitzende Richter Andreas Böhler. Der 42-Jährige hat 15 Eintragungen in seiner Strafkarte, zählbare Vorstrafen sind es zwölf. Zehn Monate Bewährungsstrafe sind zurzeit offen. Eine Verurteilung war bereits wegen Körperverletzung. „Reißen Sie sich zusammen!“, so der Richter abschließend. Beim nächsten Mal droht ein großer Strafrest aus den alten Verurteilungen fällig zu werden. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

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