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Gierig auf Siege

Tore sind das Lebenselixier der Stürmer, für SW-Mittelstürmer László Klausz aber sind es nicht nur die Tore, sondern vor allem die Siege. Beides hat der 31-Jährige in Bregenz noch nicht viel genossen.

Klausz weiß genau, warum er von Bregenz geholt wurde: Von ihm, dem 31-jährigen Stürmerroutinier, werden Tore erwartet, Tore, wie er sie in den drei Saisonen für den SV Waldhof Mannheim (insgesamt 31) erzielt hat. Davor hat der bullige Ungar mit den Gardemaßen 1,88 m/88 kg bereits für den FC Sochaux (zwei Saisonen), SV Salzburg, Admira (drei Saisonen) und Györi ETO getroffen. Mehr als die persönlichen Treffer zählen für den Familienvater aber die Siege, weshalb für ihn seine 277 torlosen Minuten kein Problem darstellen. Vielmehr schmerzt die bisherige Sieglosigkeit in der Meisterschaft. Den Grund sieht er vor allem in der Zweigleisigkeit (UI-Cup/Meisterschaft). “Wir waren müde, aber es wird besser”, so Klausz, der der Mannschaft noch viel zutraut. “Wir haben ein gutes Team.”

Privat hat sich die Familie Klausz in Bregenz gut eingelebt, wenngleich die Rückkehr nach Ungarn bereits fix geplant ist. Vor allem wegen Junior Martin, der eben seinen sechsten Geburtstag gefeiert hat, und der in Ungarn eingeschult werden soll. In der Nähe von Tatabanya hat der 27-fache Teamspieler (sechs Tore) ein Haus gebaut, dort will er sich niederlassen. Erst aber will er für Bregenz Tore schießen und vielleicht hängt er dann, nach 2004, ja noch eine Saison dran.

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László Klausz

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