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Verstappen führt lange, aber Hamilton gewinnt

Und er siegt und siegt und siegt
Und er siegt und siegt und siegt ©AP
Der englische Mercedes-Pilot fing in der 67. von 70 Runden den Red-Bull-Fahrer noch ab.
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Pole-Premiere für Verstappen

Lewis Hamilton hat vor dem Niederländer Max Verstappen das Formel-1-Rennen von Ungarn gewonnen. Der englische Mercedes-Pilot fing in der 67. von 70 Runden auf dem Hungaroring den Red-Bull-Fahrer noch ab, dessen Reifen immer mehr abbauten.

Mit einem unfassbaren Schlussspurt hat Lewis Hamilton die nächste Sieg-Gala von Max Verstappen in der Formel 1 verhindert. Der Brite holte am Ende des Großen Preises von Ungarn am Sonntag in einem nervenaufreibenden Duell knapp 20 Sekunden Rückstand auf und entriss dem Niederländer im Red Bull noch Platz eins in Budapest. In der 67. Runde zog der fünfmalige Weltmeister im Mercedes an dem verzweifelt kämpfenden Verstappen vorbei, sein achter Saisonsieg war dank kluger Reifenstrategie perfekt. Abgeschlagen Dritter wurde Sebastian Vettel, der auf den letzten Kilometern immerhin noch seinen Ferrari-Teamkollegen Charles Leclerc vom Podium verdrängte.

Nach zuletzt drei packenden Darbietungen bekamen die Fans auch in der Puszta einen Thriller im letzten Rennen vor der Pause geboten. Zuletzt hatte die Rennserie in Hockenheim einen Regen-Klassiker aufgeführt, in dem Verstappen furios zum Sieg raste und Vettel von Startplatz 20 noch auf Rang zwei gefahren war. Diesen Schwung wollten beide auch in Ungarn nutzen. Dagegen hatte Mercedes nach dem Desaster beim Heimrennen mit Platz neun für Hamilton und dem Unfall-Aus von Bottas einiges gutzumachen.

Schon kurz nach dem Start...

Doch schon kurz nach dem Start gab es den nächsten Nackenschlag für die Silberpfeile. Im Kampf um Platz zwei hinter Polesetter Verstappen zwängte sich Hamilton knallhart an Teamkollege Bottas vorbei, es kam zur kurzen Berührung beider Autos. Kurz darauf touchierte auch Ferrari-Jungstar Leclerc beim Überholmanöver den Frontflügel am Mercedes des Finnen, Teile splitterten. Die Rennleitung sah jedoch keinen Grund zum Eingreifen.

Bottas musste danach auch Vettel vorbeiziehen lassen und kam nach fünf Runden zum ungeplanten Boxenstopp. Mit neuer Nase am Auto kehrte der 29-Jährige als Letzter zurück auf die Strecke. Ein bitterer Auftakt für den Mann aus Nastola, über dessen Zukunft die Teamführung bis Ende August entscheiden will.

An der Spitze entwickelte sich derweil ein Duell zwischen Verstappen und Hamilton, die sich mit eine Serie schneller Runden von den beiden Ferrari-Verfolgern absetzten. Der Rückstand von Leclerc und Vettel wuchs von Runde zu Runde. "Wir gehen mit beiden Autos auf Plan B", funkte der Kommandostand der Scuderia an Vettel. Auf der kurvigen Strecke konnten die Ferrari einmal mehr ihren PS-Vorteil nicht ausspielen und verloren das Spitzenduo schnell aus den Augen. Bis zum Schluss

Zwischen Verstappen und Hamilton wurde es indes zunehmend enger. Der Brite kam bis auf eine Sekunde an den führenden Red-Bull-Piloten heran. Verstappen ließ die Box zunehmend drängender von seinen Reifensorgen wissen: "Ich sag es nochmal, ich verliere Haftung."

Nur waren die Taktiker gefragt. Mercedes zögerte den Stopp von Hamilton hinaus, Verstappen kam nach 25 Runden für frische Gummiwalzen an die Garage. Nun führte Hamilton, doch auf den alten Reifen konnte er nicht genügend Vorsprung für seinen Stopp herausfahren. "Ich kann nicht schneller, Mann", ließ der fünfmalige Weltmeister seinen Renningenieur wissen.

Als Hamilton nach 32 Runden dann auch an die Box fuhr und seine Mechaniker nicht so schnell arbeiteten wie gewohnt, war Verstappen wieder vorn. Mit Wut im Bauch fuhr Hamilton die Lücke erstaunlich schnell wieder zu. In Runde 39 griff der Titelverteidiger an, war sogar kurz vorbei, geriet dann aber neben die Strecke. "Was kann ich noch machen?", fragte Hamilton verärgert. Seine Jagd ging weiter.

Die Mercedes-Strategen griffen zu einem Taktik-Kniff, beorderten den Champion noch einmal an die Box für frische Reifen. Die Hoffnung: Hamilton würde so am Ende des Rennens wieder hinter Verstappen auftauchen - und mit dem Reifenvorteil vorbeiziehen. Und diese Idee zündete. Hamilton holte rasant auf, Verstappen konnte nicht mehr kontern und musste sich am Ende geschlagen geben.

8. Saisonsieg

Hamilton sicherte sich am Sonntag in Budapest damit seinen achten Saisonsieg. Im letzten Rennen vor der Sommerpause verdrängte Sebastian Vettel als Dritter seinen Ferrari-Stallrivalen Charles Leclerc noch von einem Platz auf dem Podium.

Die WM-Wertung

Im WM-Klassement aber baute Hamilton seinen Vorsprung auf die längst distanzierten Herausforderer weiter aus. Mit nun 250 Punkten geht der Brite mit 62 Punkten Abstand auf seinen Teamkollegen Valtteri Bottas in die vierwöchige Sommerpause, der Finne wurde nach einer Startkollision nur Achter. Verstappen, der nach der ersten Pole Position seiner Karriere den dritten Sieg in vier Rennen knapp verpasste, liegt 69 Zähler zurück. Vettel fehlen bereits satte 94 Punkte auf Titelverteidiger Hamilton.

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F1-Teams einigten sich auf 22 Rennen für 2020

Die Formel-1-Teams haben sich laut Mercedes-Teamchef Toto Wolff auf 22 Rennen in der WM-Saison 2020 geeinigt. Damit wird das Programm gegenüber heuer um einen Grand-Prix aufgestockt. Die Zahl der erlaubten Motoren bleibe aber gleich, sagte Wolff am Rande des Ungarn-GP.

Die Teamchefs hatten am Samstag am Hungaroring über die Zahl der Rennen diskutiert. "Wir müssen Liberty arbeiten lassen und ihre Aufgabe ist es, die Formel 1 wachsen zu lassen. Wenn sie es schaffen, Veranstalter zu gewinnen, müssen wir sie unterstützen", erklärte der Österreicher.

Vor einer Erhöhung über 22 Rennen hinaus hatten Chefs der kleineren Teams zuvor gewarnt und Wolff stimmte zu. "Wir müssen unsere Leute und uns alle schützen. Es könnte der Punkt kommen, an dem es nicht mehr machbar ist, mit einer Mannschaft zu allen Rennen zu reisen."

(APA)

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