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Gewaltspirale im Irak dreht sich weiter

Die eskalierende Gewalt im Irak hat am Montag mindestens elf Menschen das Leben gekostet. Der Vizegouverneur von Bagdad, Al Bayati, wurde auf dem Weg zur Arbeit von Unbekannten erschossen.

In den Aufständischen-Hochburgen Ramadi und Falluja starben nach Angaben bei Gefechten und US-Luftangriffen sechs Menschen.

Einer der Opfer war ein Kameramann, der unter anderem für die Nachrichtenagentur Reuters tätig war. Er ist vermutlich der 24. Journalist, der in diesem Jahr im Irak ums Leben kam. Viele Bewohner von Falluja hätten aus Angst vor einem US-Großangriff ihre Häuser verlassen, hieß es. Bei britischen Luftangriffen auf die Städte Latifiya und Hazwa im Südirak kamen vier Iraker ums Leben. Weitere 17 Menschen waren am Vorabend bei einem Raketenangriff auf ein Hotel in Tikrit getötet worden.

Augenzeugen und Ärzte sprachen von den heftigsten Gefechten seit Tagen in der 110 Kilometer westlich von Bagdad gelegenen Stadt Ramadi, die als eine der Hochburgen des sunnitischen Widerstands in der Region gilt. Viele Bewohner traten wegen der Intensivierung der Kämpfe zwischen US-Marineinfanteristen und Aufständischen die Flucht an. Die Rebellen setzten unter anderem Granatwerfer gegen die US- Truppen ein, die angekündigt hatten, vor den für Jänner angekündigten Wahlen in Ramadi wie in der nahe gelegenen Stadt Falluja den Widerstand der Rebellen zu brechen.

Über das weitere Vorgehen entbrannte zwischen Ministerpräsident Allawi und Staatspräsident Al Yawar ein offener Streit. Allawi hatte am Sonntag die Iraker auf eine bevorstehende „militärische Lösung“ vorbereitet, die auch Opfer unter der Zivilbevölkerung kosten werde. Yawar sagte am Montag, er stimme absolut nicht mit jenen überein, die eine Militäroffensive für notwendig erachteten. Am Montag hat die Wählerregistrierung für die Ende Jänner geplanten Wahlen begonnen.

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