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Gewalt in Bagdad rückläufig

Seit Beginn der US-geführten Offensive in Bagdad vor vier Wochen ist die Gewalt in der irakischen Hauptstadt nach offiziellen Angaben des irakische Militärs deutlich zurückgegangen.

Es habe bedeutend weniger zivile Todesopfer und Selbstmordanschläge gegeben, sagte der Sprecher des irakischen Militärs, Kassim Mussawi, am Mittwoch.

In den vergangenen 30 Tagen seien bei Anschlägen in Bagdad 265 Iraker ums Leben gekommen. Vor Beginn der Offensive am 14. Februar habe es im gleichen Zeitraum 1.440 zivile Todesopfer gegeben. Auch die Zahl der Anschläge mit Autobomben sei von 56 auf 36 gesunken, und es habe weniger Raketenangriffe, Entführungen und Morde gegeben.

Jedoch sei ein Anstieg der Anschläge rund um Bagdad zu verzeichnen, sagte Mussawi. Die Sicherheitskräfte würden die Aufständischen aber auch dort verfolgen. Der Leiter der Offensive, General Abbud Kanbar, forderte die Extremisten auf, ihren Kampf einzustellen. Ansonsten wolle er weitere Truppen entsenden. Etwa 100.000 irakische und US-Soldaten sind an der Offensive in Bagdad beteiligt. Diese wird als letzte Chance zur Verhinderung eines Bürgerkriegs im Irak gesehen.

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