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Geschichtsträchtiger Schulterschluss in Vorarlbergs Behindertensport

hinten, v.li.: Heinrich Olsen, Peter Ritter, Mag. Michaela Wagner, Dir. Peter Klinger und Patrick Fürnschuß. Vorne, v.li.: Oliver Pfeifer, Reinhard Metzler, Heidi Mackowitz und Johanna Pramstaller.
hinten, v.li.: Heinrich Olsen, Peter Ritter, Mag. Michaela Wagner, Dir. Peter Klinger und Patrick Fürnschuß. Vorne, v.li.: Oliver Pfeifer, Reinhard Metzler, Heidi Mackowitz und Johanna Pramstaller. ©Lebenshilfe Vorarlberg
ISV Caritas und Special Friends machen gemeinsame Sache!    
Pressekonferenz Zusammenführung ISV Caritas und Special Friends

 

Nach 20 Jahren kommt zusammen, was ursprünglich zusammen gedacht war: Caritas und Lebenshilfe führen ihre beiden integrativen Sportvereine für Menschen mit Behinderungen in eine gemeinsame Organisationsform. Die Umsetzung erfolgt zusammen mit den Sportlerinnen und Sportlern und soll bis zu den Special Olympics Summer Games in Klagenfurt im Juni 2014 vollendet sein. Dort wird man das erste Mal offiziell gemeinsam auftreten.

„Das haben wir in den vergangenen zwanzig Jahren gelernt: Sport kann für Menschen mit Behinderungen einen wesentlichen Beitrag zur Lebensqualität, aber gerade auch zur gelingenden Inklusion leisten. Das sind die strategischen Wegweiser unserer Arbeit für Menschen mit Behinderungen und in diesem Sinne haben wir uns zu dieser weitreichenden, weil Zukunft sichernden Zusammenführung unserer beiden Vereine entschlossen“ so Peter Klinger und Michaela Wagner zum sportlichen Schulterschluss der von ihnen geführten Organisationen Caritas und Lebenshilfe Vorarlberg.

 

Synergien, Professionalisierung und Öffnung

Knapp 200 aktive Mitglieder wird der neue Verein nach der Zusammenführung haben, er zählt damit zu den größten seiner Art in ganz Österreich. Die Synergien reichen von einem breiten und differenzierten ganzjährigen Sportangebot über finanzielle und infrastrukturelle Vorteile bis hin zu einer nun möglichen Professionalisierung und Absicherung des Angebots. „Beide Vereine sind dynamisch unterwegs und dabei mit ihren Strukturen an die Grenzen des Machbaren gekommen. Gemeinsam können wir der uns so wichtigen Nachwuchsarbeit, der Gesundheitsförderung und der Inklusion von Menschen mit Behinderungen neue Impulse verleihen“, so Heinrich Olsen, ISV-Geschäftsführer und ein Pionier des Vorarlberger Mentalbehindertensports.

Gemeinsam mit Special-Friends-Obmann Patrick Fürnschuß wird Olsen unter der ehrenamtlichen Präsidentschaft von Peter Ritter, aktueller ISV-Obmann und Landtagsvizepräsident, den neuen Verein operativ führen. Während Heinrich Olsen für die sportliche Geschäftsführung verantwortlich zeichnet, wird Fürnschuß die Organisationsentwicklung sowie Kommunikation und Marketing gestalten. Eine Öffnung des Vereins ist für Fürnschuß dabei wesentlich: „Wir werden uns erst zusammenfinden müssen, was ein offenes uns vertrauensvolles Begegnen aller erfordert und uns dann auch hin zur Gesellschaft öffnen. Es geht nicht darum einen geschützten Randsportbereich zu hegen – ganz im Gegenteil, unsere Sportlerinnen und Sportler wollen ihre Leistungen mitten in der Gesellschaft erbringen.“

Mit den beiden Vereinen verbinden sich auch ein Stück weit die Verbandswelten Special Olympics und OEBSV (Österreichischer Behindertensportverband). „Wir hoffen, dass wir ein wertvolles Miteinander dieser verschiedenen Zugänge vorleben können, das im österreichischen Mentalbehindertensport Impulse setzt und neue, gemeinsam mögliche Wege aufzeigt“, so Olsen, Fürnschuß und Ritter unisono.

 

Offener Beteiligungsprozess in der Vereinszusammenführung

Im Sinne der dem neuen Verein so wichtigen Inklusion – also der selbstverständlichen Teilhabe und Mitgestaltung von Menschen mit Behinderungen am gemeinsamen Tun – wird auch der Zusammenführungsprozess der beiden Vereine inklusiv, also partizipativ gestaltet. In gemeinsamen Workshops werden Funktionäre, TrainerInnen und SportlerInnen bis Ende Mai gemeinsam die neue Vereinswirklichkeit erarbeiten. Fürnschuß: „Das geht bis hin zum Namen, der als die Identität stiftende Kommunikationsform schlechthin natürlich miteinander kreiert wird.“ Den ersten offiziellen Auftritt wird der neue Verein dann vom 12. – 17. Juni bei den 6. Nationalen Sommerspielen von Special Olympics haben. „Dann bricht nach zwanzig Jahren Mentalbehindertensport in Vorarlberg eine neue Ära an, die diesem so wichtigen Feld für Menschen mit Behinderungen, aber auch für ihre Angehörigen und unsere Gesellschaft hoffentlich noch mehr Aufmerksamkeit und Energie bringen wird“, so Präsident Peter Ritter.

 

Quelle: Lebenshilfe Vorarlberg

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