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Gerechtes Remis im Schlager

Austria Wien liegt nach dem Schlager der 28. Bundesliga-Runde weiter vier Punkte vor Red Bull Salzburg. Die beiden Topteams trennten sich am Sonntag im Horr-Stadion mit einem gerechten 2:2.

Nach dem “Hinspiel“ vor einer Woche und all den Aufregungen wegen der “Gummiband-Affäre” entwickelte sich zunächst ein kämpferisch geführtes Mittelfeld-Schachspiel auf engstem Raum. Große Chancen waren in Hälfte eins Mangelware. In der 29. Minute fasste sich Austria-Kapitän Blanchard rund 25 Metern ein Herz und durfte trotz seines haltbaren Schusses über die Führung jubeln, denn Salzburg-Torhüter Manninger lenkte den Ball via Latte ins eigene Gehäuse. Nach der Pause legten die Salzburger einen Gang zu und fanden eine große Ausgleichschance vor, als ein Kopfball von Janko an der Außenstange landete (49.). Auf der Gegenseite rettete Linke bei einem Troyansky-Schuss). Diese vergebene Chance rächte sich wenig später. Nach einem Zuspiel zog Janko mit einem sehenswerten Drehschuss von der Strafraumgrenze ab und erzielte den verdienten Ausgleich für die Salzburger (61.). Die 73. Minute brachte die Salzburger Führung: Blanchard verlor im Mittelfeld den Ball an Carboni, der ideal den eingewechselten Christian Mayrleb bediente. Als die Gäste bereits mit dem ersten Sieg bei der Austria seit 15. September 2001 spekulierten, schlug Rushfeldt zu: Nach einem Corner donnerte der Norweger den Ball zum 2:2 unter die Latte.

Der FC Pasching hat sich am Samstag eine gute Ausgangsposition im Rennen um eine UEFA-Cup-Teilnahme verschafft. Die Oberösterreicher siegten auswärts gegen den GAK 2:1 und stießen damit auf Tabellenplatz drei vor, auch weil der krisengeschüttelte Rekordmeister Rapid in der Südstadt eine 1:2-Niederlage kassierte. Da Ried gegen Sturm Graz einen 2:0-Heimsieg landete, liegen mit Pasching (41 Punkte/28 Spiele), dem GAK, Rapid und Ried (jeweils 38/27) vier Mannschaften nach Verlustzählern gerechnet punktegleich auf den Rängen drei bis sechs. Dahinter folgt Wacker Tirol (37/28) nach einem 2:2 in Mattersburg. Der Vorsprung der Burgenländer auf Schlusslicht Admira hat sich damit auf acht Punkte reduziert.

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