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Gerald Grosz rechnet mit HC Strache ab

Gerald Grosz ließt Strache die Leviten.
Gerald Grosz ließt Strache die Leviten. ©Screenshot/YouTube, APA
"Rache, mein guter Freund, ist ein schlechter Ratgeber", sagt Ex-FPÖ-Politiker und BZÖ-Bundesobmann Gerald G. Grosz in Richtung HC Strache.
Philippa und HC Strache
Hofer und Strache
Das Ehepaar Strache

Erst nach Weihnachten will sich Heinz-Christian Strache entscheiden, ob er in der Politik ein Comeback gibt. Es wird damit spekuliert, dass HC Strache bei der Wien-Wahl für die von Ex-FPÖ-Abgeordneten neu gegründete Partei "Die Allianz für Österreich" (DAÖ) ins Rennen gehen könnte. Die DAÖ sei "aufgrund der Entwicklungen der letzten Wochen entstanden", man habe ihm durch seine Suspendierung aus der FPÖ "alle demokratischen Rechte" genommen sagte Strache kürzlich.

Grosz: Wut-Botschaft an Strache

Für Ex-BZÖ-Bundesobmann Gerald Grosz wäre ein Strache-Antreten für das DAÖ undenkbar. "HC Strache mutiert zum Steigbügelhalter der Linken ", sagt Gerald Grosz. In einer Video-Botschaft an HC Strache poltert Grosz: "Du lässt Dich von drei verwackelten Gestalten der Wiener Kommunalpolitik, unter Anleitung eines amtsbekannten Häfenbruders, vorführen. DAÖ, Diarrhö, die Daltons heißt die politische Trägerrakete aus dem Zwergenreich in den Untergang, die Totgeburt unbedeutender Glücksritter, Abkassierer und finsterer Gesellen aus dem gesellschaftlichen Souterrain. Und jetzt frage ich Dich: hast Du das wirklich notwendig, Dich mit solchen Leuten einzulassen?"

Keine Reaktion von Strache

Heinz-Christian Strache hat bis dato noch nicht auf die Wut-Botschaft von Grosz reagiert. Er muss sich derzeit mit Vorwürfen herumschlagen, die von der ehemaligen freiheitlichen EU-Mandatarin Barbara Kappel stammen.

Kappelbehauptet, dass Strache sie aufgefordert habe von einem bulgarischen Geschäftsmann Spendengelder für die FPÖ zu verlangen. Strache hat das als "glatte Lüge" bezeichnet. (VOL.AT)

Video-Botschaft von Gerald G. Grosz an HC Strache im Wortlaut:

Lieber Heinz-Christian Strache!
Ich versteh Dich nicht! Du bist an und für sich ein herzensguter, empathischer Mensch, einen politischen Weitblick konnte man Dir angesichts Deiner Erfolge der letzten 15 Jahre nicht absprechen. Dann kam Ibiza, der illuminierte und peinliche Auftritt demutsloser Partypeople als Synonym für ein dekadentes Politverständnis. Aber auch diese Alkohol-geschwängerten Offenbarungen verziehen Dir Deine Anhänger, obwohl bekanntlich im Wein die Wahrheit liegt. Denn dort vertontest Du ja nur jene politischen Pläne, die leider viele Politiker insgeheim wälzen. More of the same dachten sich die gelernten Österreicher und Du zogst ohnedies ehrenvoll die Konsequenz. Deine treue Gefolgschaft wählte Dich trotz des Gesagten ins EU-Parlament. Diesem Auftrag kamst Du nicht nach, die Aufklärung des spanischen Urlaubsdesasters und Deine persönliche Rehabilitierung standen im Vordergrund. Zu allem Überfluss gesellte sich der Spesenskandal dazu. Ein grausliges Gemisch an Hochmut, Dumm- und Gemeinheit, gepaart mit krimineller Energie. Mietkostenzuschüsse, Gesamteinkommen jenseits von Gut und Böse, Privilegien dass es selbst die Sau graust. Für einen pragmatisierten Rächer der Enterbten der denkbar dramatischste Sündenfall. Und statt hier aufzuklären, Dich dem Rechtsstaat zu stellen, Dich frei zu beweisen, aber auch mögliche Schuld wieder gut zu machen, begehst Du jetzt Deinen schwersten und zugleich wahrscheinlich letzten Fehler. Du lässt Dich von drei verwackelten Gestalten der Wiener Kommunalpolitik, unter Anleitung eines amtsbekannten Häfenbruders, vorführen. DAÖ, Diarrhö, die Daltons heißt die politische Trägerrakete aus dem Zwergenreich in den Untergang, die Totgeburt unbedeutender Glücksritter, Abkassierer und finsterer Gesellen aus dem gesellschaftlichen Souterrain. Und jetzt frage ich Dich: hast Du das wirklich notwendig, Dich mit solchen Leuten einzulassen? Zeige mir Deine Freunde und ich sage Dir wer Du bist, heißt es so schön. Hast Du es wirklich notwendig, Dich für diese durchschaubaren, niedrigen Instinkte herzugeben? Schaut so der Befreiungsschlag und die Rehabilitierung Deiner Person aus? Rache, mein guter Freund, ist ein schlechter Ratgeber. Willst Du Dich tatsächlich in der Blüte Deines Lebens - zugegeben derzeit ziemlich angeschlagen - als nützlicher Idiot eines Rot/Grünen Wiens hergeben? Der HC-Man als billiger Steigbügelhalter der Sozialisten, der GrünInnen und der Medien im Kampf gegen Deine ehemalige Partei? Heinz-Christian, ich bin enttäuscht. Über mangelnde Reflexion, über Demutslosigkeit, Dummheit, ob der gelebten Dekadenz und vor diesem nicht vorhandenen strategischen Weitblick. Das sind Charaktereigenschaften, die man einem Jörg Haider beispielsweise nie nachsagen konnte. Nutze die Weihnachtszeit, besinne Dich jener Werte, die Du von Deinen Gegnern immer großmundig eingefordert hast. „Allen Segens Anfang heißt Besinnung“, sagte Sophokles. (Quelle: YouTube/Gerald Grosz)

Für HC Strache ist "alles möglich"

(Red.)

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