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Geplante Betriebserweiterung in Ludesch: Kritik von Moosbrugger

Fruchtsafthersteller Rauch möchte den Betrieb um sechs Hektar erweitern.
Fruchtsafthersteller Rauch möchte den Betrieb um sechs Hektar erweitern. ©Rauch/Video Screenshot
In Ludesch wollen der Fruchtsafthersteller Rauch und der Aludosenproduzent Ball ihre Betriebsfläche um sechs Hektar vergrößern. Diese gesamte Fläche liegt im Bereich der Landesgrünzone. Die geplante Betriebserweiterung wird deswegen nun von Landwirtschaftskammer-Präsident Josef Moosbrugger kritisiert. Der Bodenverbrauch sei deutlich zu hoch, wie "Vorarlberg heute" berichtet.
Rauch: Landesgrünzonen für Erweiterung nutzen

Das US-Unternehmen Ball, das Aludosen für Rauchs Redbull-Abfüllung herstellt, und der Fruchtsafthersteller wollen ihre Zusammenarbeit weiter vorantreiben. Die Geschäfte laufen gut, darum müssten das Lager und die Produktion vergrößert werden, bestätigte Rauch-Sprecher Daniel Wüstner gegenüber dem ORF Vorarlberg.

Die Landwirtschaftskammer zeige Verständnis dafür, dass es für Betriebe Entwicklungspielraum geben müssen, wie der “ORF Vorarlberg” berichtet. In diesem Fall werde aber eine Grenze überschritten.

WKV-Präsident Metzler: “Es braucht mehr Verständnis für wirtschaftliche Entwicklungen”

WKV-Präsident Hans Peter Metzler: „Es ist schon sehr bedauerlich, dass wirtschaftliche Entwicklungswünsche immer sofort reflexartig in diesem Land abgelehnt werden.“ Vielmehr brauche es endlich ein kluges und nachhaltiges Miteinander sowie ein Verständnis füreinander, wie Metzler in einer Aussendung mitteilt.

„Diese Balance zu halten ist entscheidend. Das verstehe ich als eine nachhaltige Entwicklung für dieses Land“, nimmt Hans Peter Metzler, Präsident der Wirtschaftskammer Vorarlberg, Bezug auf die geäußerte Kritik an der geplanten Rauch-Betriebserweiterung. Zu einer richtig verstandenen Nachhaltigkeit gehören für ihn eben auch Entwicklungsmöglichkeiten der Wirtschaft.

Die Vorarlberger Wirtschaft stehe voll und ganz zum Naturschutz, aber diese Regelungen müssen mit Fragen der Standortpolitik, die über Neuansiedlungen und die Schaffung von Arbeitsplätzen entscheiden, verknüpft sein. Schließlich gehe es im konkreten Fall um viele Arbeitsplätze und eine hohe regionale Wertschöpfung.

Landesgrünzone heißt nicht automatisch Naturschutz

Die Landesgrünzone wurde von Anfang an nicht als Tabuzone konzipiert, die in Zukunft jegliche Entwicklung verunmöglichen soll, sondern eben als Entwicklungszone. Das sei der entscheidende Punkt: „Kommende Generationen werden auf die Landesgrünzone, oder besser Landesentwicklungszone, in einem gewissen Maße zurückgreifen müssen, um der Wirtschaft – und damit auch der Gesellschaft – weiterhin eine dynamische Entwicklung ermöglichen zu können“, betont Metzler.

(Red.)

 

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