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"Gentleman" will Gas geben

Müde, aber doch aufgestellt. Matt Bradley zeigte trotz Reisestrapazen, dass er aus NHL-Holz geschnitzt ist. Nach 14-stündiger Anreise stürzte sich die Neuerwerbung der Dornbirner Bulldogs im Ländle aufs Eis.

Und auch zum Plaudern war Bradley aufgelegt. „Ich habe viel von Österreich gehört“, sagt er als Empfehlung. „Ein Onkel hat vor vielen Jahren sogar einmal hier gespielt, der Ex-KACler Randy Hillier ist mein Kotrainer in Pittsburgh.“ Vor sechs Monaten hat Matt sein letztes Spiel absolviert, seither nur noch trainiert. „Darum bin ich wirklich froh, wenn ich wieder einen Einsatz bekomme.“ Nach Jason Krog, Eric Chouinard, Mike Siklenka und Reinhard Divis landete mit Bradley der fünfte NHL-Crack in Österreich. Nimmt man die Spiele als Maßstab, ist er mit 203 Partien der Erfahrenste aus dem Quintett.

In der Saison 1996/97 wurde der Kanadier in der Ontario Hockey League mit der „William Hanley Trophy“ ausgezeichnet – als Gentlemen-Player für gutes Benehmen. „Das war einmal“, lächelt Bradley, „jetzt gebe ich schon Gas auf dem Eis.“ Dafür zeugen die 164 Strafminuten, die er sich in seiner NHL-Karriere einhandelte. Er gehörte bei den Penguins in der letzten Saison jenem Quartett an, das alle 82 Saisonspiele bestritt. „Wir waren als Team zu jung, ohne Chance aufs Play off.“ Ob er’s mit den Bulldogs dorthin schafft, ist offen. „Wir haben uns auf einen Vertrag für einen Monat verständigt – wenn die NHL losgeht, muss ich auf jeden Fall wieder nach Pittsburgh.“

Zur Person: Matt Bradley
Position: Flügelstürmer
Geboren: 13. Juni 1978
Größe/Gewicht: 1,92/92 kg
NHL-Spiele: 203, 19 Tore
Karrierestationen:
1996: im Draft als 102, von San Jose gezogen
1997: OHL-Auszeichnung als Gentleman-Player
1993: im Tausch mit Wayne Primeau zu den Pittsburgh Penguins

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