Generalstreik in Bangladesch

Mit einem landesweiten Generalstreik hat die oppositionelle Awami-Liga in Bangladesch am Samstag den Rücktritt der Regierung gefordert. Rund 7.000 Sicherheitskräfte waren im Einsatz, um Ausschreitungen zu verhindern.

Oppositionsführerin Scheich Hasina macht die Regierung für eine Reihe von Bombenanschlägen während einer Kundgebung ihrer Partei verantwortlich, bei denen vor einer Woche 20 Menschen getötet und mehr als 300 verletzt wurden. Die Polizei habe den Angreifern die Flucht ermöglicht, erklärte Hasina.

Rund 7.000 Sicherheitskräfte waren in der Hauptstadt Dhaka im Einsatz, um Ausschreitungen während des Streiks zu verhindern. Auch in zahlreichen weiteren Städten wurden die Sicherheitsvorkehrungen verschärft, wie die Polizei mitteilte. Bei ihrem Vorgehen während Unruhen nach dem Blutbad vergangenen Samstag wurden bisher insgesamt rund 500 Menschen verletzt und etwa 400 festgenommen.

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