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Gemeindevertretung in Thüringen: ein undankbarer Job?

©LZ

Für alle die glauben, dass die Arbeit in der Gemeindevertretung einträglich wäre (wie in einem Kommentar angetönt) sei gesagt: Es gibt dort nichts zu verdienen – die Sitzungsbeiträge sind eine minimale Aufwandsentschädigung.

Alle Ausgaben für Wahlwerbung usw. kommen von den Mitgliedern die sich engagieren, ihre Freizeit investieren, ihr Geld dafür freiwillig hergeben. Der Missbrauch des Gemeindeblattes in Thüringen durch den Bürgermeister zeigt nur nochmal deutlich seinen Stil auf.

Die Mitarbeit als MandatarIn in der Gemeindevertretung ist ein freiwilliges Engagement für die Gemeinde – ohne jeglichen Gewinn dabei – ein soziales Engagement. Wenn man die Arbeit ernst nimmt, setzt man viele Stunden der Freizeit dafür ein.

Dann hat man es einfach nicht nötig, sich in der Gemeindevertretung auf normale Fragen von dem gutbezahlten Bürgermeister schwach anreden lassen. Er lässt sich nicht einmal dazu herab, einen vernünftigen Sitzungsplan zu erstellen, so dass sich die MandatarInnen ihre Zeit einteilen können, er schickt die Einladungen erst in letzter Minute, usw.
Vielen MandatarInnen – auch aus der eigenen Fraktion war das Verhalten des Bürgermeisters jahrelang unverständlich. So ist es nicht verwunderlich, dass niemand mehr mit ihm kann und will.

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