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Gelungenes Kapellmeisterdebüt von Wolfgang Saxler

Heinrich Sparr übergibt den taktstock an Wolfgang Saxler
Heinrich Sparr übergibt den taktstock an Wolfgang Saxler ©Harald Hronek
Taktstockübergabe beim MV Fraßenecho

“My Way” vom MV “Fraßenecho” zum Kapellmeisterabschied von Heinrich Sparr.
(amp) Wolfgang Saxler aus Gurtis steht als neuer Kapellmeister am Pult beim Musikverein “Fraßenecho”. Er übernimmt damit das keinesfalls leichte Erbe von Langzeitdirigent Heinrich Sparr, der nach 20 Jahren erfolgreicher Aufbauarbeit wieder als Saxophonist in die Musikerreihen zurücktritt. Saxler hat ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das vor allem auch die Jugend auf der Bühne voll begeistert. “Wir haben hart gearbeitet. Bis zu vier Proben pro Woche wurden absolviert”, gesteht Obmann Pirmin Jenny und bedankt sich bei Musikanten und Kapellmeister für deren persönliches Engagement. Sparr dirigiert zu seinem Abschied Karl Komzaks “Badner Mad’ln”, seine Musikkameraden geben zum Silbernen Kapellmeister-Ehrenzeihen des Blasmusikverbandes, und zur Ernennung als Ehrenkapellmeister und Ehrengabe der Gemeinde “My Way” mit auf seine Reise.

U-Musik im zweiten Teil
“Happy Luxemburg”, “Birdland”, “Jazz-Walz”, “Quad City Stomp” brachten im zweiten Konzertteil viel U-Musik Schmiss mit rhythmischen Raffinessen. Da waren die Musiker und Kapellmeister Wolfgang Saxler voll in ihrem Element und der Funke sprang buchstäblich in die Publikumsreihen. Die Bürgermeister Hermann Manahl mit Silvia und Sebastian Bickel, Pfarrmoderator Bruno Bonetti mit Mama, Werner Walser, Paul Schneider, Paul Dünser, Musikschuldirektor Martin Franz, Landesbäuerin Andrea Schwarzmann und Festführerin Olga Pircher ließen sich von der Begeisterung mitreißen.

JMLA-Leistungsträger
Sabrina Pfefferkorn und Christina Jenny (Querflöte), Clarissa Pfalzer (Klarinette- Silber) und Andrea Burtscher (Saxophon-Silber) wurden von Jugendreferent Andreas Manahl als JML-Leistungsträger vorgestellt. Zum 25-jährigen Vereinsjubiläum wurden die Verdienste von Andreas Burtscher und Heinrich Sparr vom Landesverband und von der Vereinsleitung mit Ehrenzeichen, Ehrenmitgliedschaft und Ehrenpräsenten gewürdigt.

Kommentar
Raggal ist eben anders …

Auf der Bühne feiert ein neuer Dirigent sein Debüt mit dem “Fraßenecho”. Die Musikerreihen sind durchwegs gut aufgestellt, man hat wochenlang geprobt und will nun zeigen, was man tatsächlich drauf hat. Im vollbesetzten Saal sitzt ein erwartungsvolles Publikum, das sich – zumindest überwiegend – auf einen Konzertgenuss freut. Dazwischen haben sich etliche Raucher positioniert, die mit ihrem Qualm rücksichtslos ihre Tischnachbarn “einnebeln”, während auf der Bühne die Musik ihr Bestes gibt. Und weil eben der eine oder andere Besucher auch noch Hunger verspürt, werden während dem Konzert auch Schnitzel mit Pommes serviert, “rauchgeschwängert”, sozusagen.
Schade, dass man in Raggal diesbezüglich noch nicht die Gepflogenheiten der anderen Blasmusik-Konzertveranstalter im Land übernommen hat. Raggal ist in dieser Hinsicht eben anders ….. Die Musiker auf der Bühne hätten mehr Aufmerksamkeit verdient und die meisten Besucher würden sich nämlich dafür bedanken, wenn sie nach dem Konzert nicht mit “Rauchfahne” den Heimweg antreten müssten. Wer nach dem Konzert tatsächlich noch im Nikotinnebel und bei Pommesduft im Saal verharren will, tut dies ohnedies freiwillig. (amp)

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