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Gelebte Integration

Jeder half seinen Fähigkeiten entsprechend gerne mit.
Jeder half seinen Fähigkeiten entsprechend gerne mit. ©Foto: str
Es war einerseits ein Tag zur Teambildung und zum besseren Kennenlernen der einzelnen Mitarbeiter untereinander, andererseits ein Tag im Zeichen der gelebten Integration und des gegenseitigen Respekts für Menschen mit Behinderung, als die 60 Mitarbeiter der Firma Hilti Schaan in der ...
Wohngemeinschaft Benjamin

Es war einerseits ein Tag zur Teambildung und zum besseren Kennenlernen der einzelnen Mitarbeiter untereinander, andererseits ein Tag im Zeichen der gelebten Integration und des gegenseitigen Respekts für Menschen mit Behinderung, als die 60 Mitarbeiter der Firma Hilti Schaan in der Wohngemeinschaft Benjamin in Schruns in der Wohnung gemeinnützige Arbeiten verrichteten. An diesem Tag wurden in der Wohngemeinschaft zusammen mit den Menschen mit Behinderung Wände gestrichen, Regale aufgebaut, Stausysteme errichtet und Kekse gebacken.
Malerarbeiten
„Es ist eine Tag der gelebten Integration. Und dies nicht nur im Sinne von Integration von Menschen mit Behinderung, sondern auch von Integration der Mitarbeiter der Hilti Schaan untereinander“, erklärt Klaus Engstler, der Leiter der Wohngemeinschaft Benjamin. Denn gerade im Bereich der Technik sind einige Mitarbeiter aus anderen, sprechen eine andere Sprache und kommen aus einem ganz anderen Kulturkreis, und auch diese arbeiteten einen Tag lang in der Wohngemeinschaft mit. „ Die Idee etwas Sinnvolles zu machen und dabei den Teamzusammenhalt zu verstärken, ist für mich etwas eine sehr wichtige Komponente an diesem Tag. Denn nur Mitarbeiter, die das Gefühl haben ein wichtiger Bestandteil von einem Team zu sein, leisten auch motivierte und somit hervorragende Arbeit“, erklärte Peter Rupp, der Leiter der Hilti Schaan, die Intention dieser Aktion.
Weihnachtskekse
Und während die Männer der Hilti Schaan Regale zusammenbauten und Wände strichen, hieß es für die weiblichen Mitarbeiter den Kuli gegen die Kochschürze auszutauschen und Teig für Kekse zu kneten. „Man lernt die Arbeitskollegen einmal von einer ganz anderen Seite kennen und auch die Berührungsängste gegenüber Menschen mit Behinderung werden rasch abgebaut“, sind sich alle, die an dieser Aktion beteiligt waren am Ende des Tages einig.

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