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Geldwäsche: Belgien ermittelt gegen Schweizer Bank UBS

UBS auch in Frankreich und Deutschland mit Problemen konfrontiert.
UBS auch in Frankreich und Deutschland mit Problemen konfrontiert. ©AP/ Keystone, Steffen Schmidt
Die Schweizer Großbank UBS ist in Belgien ins Visier der Behörden geraten. Ein Untersuchungsrichter habe Ermittlungen wegen Geldwäsche und organisierter Kriminalität eingeleitet, sagte eine Sprecherin der Brüsseler Staatsanwaltschaft am Montag.

Weitere Einzelheiten nannte die Sprecherin nicht. Ob es zu einer Anklage und einem Prozess komme, sei offen.

UBS erklärte in Zürich, sie wisse nichts von solchen Ermittlungen und könne nichts dazu sagen. In Belgien ist die größte Schweizer Bank mit der Tochtergesellschaft UBS Belgium im Vermögensverwaltungsgeschäft tätig. Die Bank betreibt Filialen in Brüssel, Antwerpen und Gent.

UBS hat auch in anderen europäischen Ländern ähnliche Probleme: Französische Behörden gehen dem Verdacht nach, die Bank habe Produkte verkauft, die der Steuervermeidung dienten. Die deutschen Behörden werfen der Bank vor, reichen Kunden bei der Hinterziehung von Steuern geholfen zu haben. Die Staatsanwaltschaft Bochum ermittelt in dieser Sache.

(APA)

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