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Geldspritze aus Thailand?

Wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt Hilfe aus Asien daher. Ein Traum, der für SW Bregenz in Erfüllung gehen könnte. Eine Investorengruppe möchte Spieler in Bregenz parken und den Klub vermarkten.

Fußball in Bregenz bald fest in asiatischer Hand? „Nein“, sagt SW-Manager Sepp Kaiser. Gleichzeitig bestätigt er Gespräche zwischen einer thailändischen Investorengruppe und SWB-Präsident Hans Grill. Der Kontakt wurde über ein deutschen Rechtsanwaltsbüro geknüpft, am Sonntag kam es bereits zur dritten Kontaktaufnahme in Bregenz. Klubchef Grill verzichtete wegen des Gesprächs sogar auf die Reise zum Rapidspiel. Verhandlungspartner war ein Offizieller des thailändischen Verbandes, der in seiner Heimat einen Fußballklub und einen TV-Sender sein Eigen nennt. „Er wollte vor allem Informationen über den Klub wie Budget, Mannschaft, Stadion und Trainingsplätze“, so Kaiser. Weitere Details wollten Präsident und Manager nicht verraten. „Das ist alles Spekulation. Über Verträge und Bedingungen wurde nicht gesprochen, es ging vor allem um Grundsätzliches“, so Kaiser, der sich eine Antwort aus Asien in den kommenden 14 Tagen erwartet.

Hilfe in Form von Spielern
Möglicherweise sollen in Bregenz Nationalspieler aus Thailand und anderen asiatischen Ländern „geparkt“ und für „höhere Aufgaben“, sprich für einen Transfer in die Top-Fußball-Länder Europas, vorbereitet werden. Der Nutzen für die Schwarz-Weißen könnte ein doppelter sein: Zum einen die Qualitätsverbesserung des eigenen Kaders, zum anderen die Möglichkeit einer Vermarktung im fußballverrückten asiatischen Raum. Via Internet könnten Spiele von SW Bregenz etwa live nach Thailand zu übertragen. Noch ist alles Zukunftsmusik, doch bei der Verabschiedung hieß es: „Wir sehen uns wieder und dann in Bangkok.“

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