Gekaperter deutscher Flüssigtanker in somalischen Gewässern

©EPA
Das Schiff habe am Donnerstagabend die Ostküste des Krisenstaates am Horn von Afrika erreicht. Um die Sicherheit der Besatzung nicht zu gefährden, werde die genaue Position des Tankers nicht bekanntgegeben. [Video im Bericht]

So der Sprecher des Internationalen Schifffahrtsbüros (IMB), Cyrus Mody, am Freitag in London.

Die Piraten hatten das rund 3.500 Tonnen große Schiff namens “Longchamp” am frühen Donnerstagmorgen im Golf von Aden in ihre Gewalt gebracht, obgleich es nach Angaben des Hamburger Schiffsfinanzierers MPC in einem Verband fuhr und die indische Marine noch einzugreifen versuchte. In den Gewässern zwischen Somalia und dem Jemen haben Piraten in diesem Jahr bereits drei Schiffe gekapert.

Zur aktuellen Lage der “Longchamp” verwies der IMB-Sprecher in London auf die Eigner des Schiffes. Bisher sei die IMB nicht gebeten worden, Kontakt mit den Piraten aufzunehmen. Der Schiffsfinanzierers MPC, der an dem Tanker beteiligt ist, will sich am späteren Vormittag auf der Internetseite des Unternehmens zu weiteren Details äußern.

Trotz der jüngsten Entführung wertet die deutsche Marine die EU-Mission “Atalanta” zum Kampf gegen die Piraterie als Erfolg. “Es ist zweifelsohne eine erfolgreiche Mission, auch wenn das jetzt mit Blick auf die “Longchamp” scheinbar anders aussieht”, sagte der Kommandant der deutschen Fregatte “Mecklenburg-Vorpommern”, Kay-Achim Schönbach, im ZDF-“Morgenmagazin”.

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