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Geistige Umweltverschmutzung

Wegen des angeblich „unpassenden“ Namens hat China den Verkauf des französischen Parfüms „Opium“ verboten. [10.1.2000]

Der Duft werde bereits seit Ende Dezember nicht mehr verkauft, bestätigte eine Vertreterin des Modehauses Yves Saint-Laurent am Montag in Schanghai. Nach Presseberichten reagierten die Behörden mit dem Verbot des Duft-Klassikers auf Beschwerden von Verbrauchern.

Angeblich sahen einige Chinesen in dem Namen eine Form „geistiger Umweltverschmutzung“, die eine falsche Botschaft an die Jugend richte. Die zuständige Regierungsstelle habe ihre Entscheidung mit dem „schlechten gesellschaftlichen Einfluss“ des Namens begründet, berichtete die staatliche Tageszeitung „Business Daily“.

Nach Angaben der Unternehmenssprecherin von Yves Saint-Laurent wurde das 1977 kreierte Parfum, das zu den zehn berühmtesten Düften der Welt zähle, seit fünf Jahren auf dem chinesischen Markt angeboten. Das Verbot sei endgültig und könne nicht angefochten werden, bedauerte die Sprecherin die Entscheidung.

Bis Anfang des 20. Jahrhunderts war Opium in China ein äußerst beliebtes und weit verbreitetes Rauschmittel. Eine vernichtende Niederlage im ersten Opiumkrieg gegen Großbritannien 1839 war der Beginn einer jahrzehntelangen Bevormundung Chinas durch die Kolonialmächte.

(Bild:VN)

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