Geheimnis um makedonisches Mega-Grab ungelöst

Das Grab gibt sein Geheimnis (noch) nicht preis
Das Grab gibt sein Geheimnis (noch) nicht preis
Das Rätselraten rund um ein riesiges Grab aus der Zeit Alexanders des Großen (356-323 v. Chr.) in Nordgriechenland geht weiter. Dies gelte auch nach der jüngsten Entdeckung eines menschlichen Skeletts: "Wir wissen nicht, wer der Tote ist", sagte die leitende Archäologin Katerina Peristeri am Samstag in Athen.

Das Alter des Skeletts wollen Wissenschafter mit einer DNA-Untersuchung bestimmen. Das werde aber noch eine Weile dauern, sagte die Archäologin bei einer Pressekonferenz im Athener Kulturministerium.

Das Grab nahe der antiken Stadt Amphipolis östlich von Thessaloniki ist die größte jemals in Griechenland untersuchte Grabanlage. Der Hügel hat einen Umfang von fast 500 Metern und ist 33 Meter hoch. Neben dem Skelett sind auch zwei Sphinxe und zwei Karyatiden (Frauenstatuen mit tragender Funktion für das Grab) und ein Bodenmosaik ausgegraben worden.

Die Funde verstärkten die Vermutung, dass das Grab Mitgliedern der Familie Alexanders oder einem seiner Feldherren gehören könnte. Die heutige Kleinstadt Amphipolis war zu Alexanders Zeiten der wichtigste Stützpunkt der Marine des makedonischen Reiches. (APA)

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