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Gegner wollen Meisterfeier verschieben

Der deutsche Fußball-Rekordchampion Bayern München hat am Samstag die Chance, den 18. Meistertitel der Vereinsgeschichte bereits nach der 30. Bundesliga-Runde sicherzustellen.

Voraussetzung dafür ist ein Sieg in Wolfsburg bei gleichzeitigen Patzern der Verfolger aus Stuttgart und Dortmund. Beim FC Bayern steht Michael Ballack sieben Wochen nach seinem Bänderriss im Sprunggelenk vor einem Comeback. “Seine Anwesenheit wird die Mannschaft beflügeln”, glaubt Trainer Ottmar Hitzfeld, der auch wieder auf Stürmer Roque Santa Cruz zählen kann. Eine vorzeitige Meisterfeier ist für den Ex-Dortmund-Coach aber eher unwahrscheinlich. “Ich gehe nicht davon aus, dass wir am Samstag schon Meister werden. Wann wir den Titel einfahren, ist sekundär.”

Die vorzeitige Meisterfeier in München wollen Stuttgart und Dortmund allein schon aus Eigennutz verhindern, schließlich kämpfen beide Klubs um die direkte Qualifikation für die Champions League. Zumindest auf dem Papier hat der VfB im Heimspiel gegen den Tabellen-14. Hansa Rostock (ohne Wimmer) die leichtere Aufgabe als der BVB, der beim TSV München 1860 (mit Stranzl, Cerny, Weissenberger) den ersten Auswärtssieg der Rückrunde anstrebt.

Am anderen Ende der Tabelle kommt Vize-Meister Bayer Leverkusen weiter nicht zur Ruhe. Das Gerede vom zunehmenden Kompetenzgerangel zwischen Interimscoach Thomas Hörster und dem neuen Sportdirektor Jürgen Kohler hat die ohnehin schon triste Stimmung weiter verschlechtert. Der Jara-Klub Hamburger SV läuft gegen den Abstiegskandidaten 1. FC Nürnberg als klarer Favorit in die AOL-Arena ein.

Programm der 30. Runde:
Samstag (15:30 Uhr): VfB Stuttgart – Hansa Rostock, Hertha BSC – Hannover 96, FC Schalke 04 – VfL Bochum, TSV 1860 München – Borussia Dortmund, VfL Wolfsburg – Bayern München, Hamburger SV – 1. FC Nürnberg, Borussia Mönchengladbach – Bayer Leverkusen
Sonntag (17:30): Arminia Bielefeld – Energie Cottbus, 1. FC Kaiserslautern – Werder Bremen

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