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Gedämpfte Erwartungen

Die Vorarlberger Bauwirtschaft geht mit gedämpften Erwartungen ins Jahr 2007. Das hat der Innungsmeister Franz Drexel bei der Eröffnung der Baustudienwoche in Zürs am Arlberg berichtet.

Als Gründe dafür nannte Drexel reduzierte Budgets im Hochbau sowie negative Erwartungen im Wohnbaubereich, der sich bereits 2006 rückläufig entwickelt habe.

Nach Angaben von Drexel beläuft sich das vom Land festgesetzte Hochbaubudget für 2007 auf 40 Mio. Euro, während es 2006 noch 47 Mio. Euro betragen hat. „Wir spüren den Wegfall der Sonderbudgets zur Hochwassersanierung und wollen daher gemeinsam mit den politisch Verantwortlichen Lösungen erarbeiten, um baureife Projekte nach Möglichkeit rasch realisieren zu können“, sagte Drexel.

In einer Bilanz über das zu Ende gegangene Jahr zog Drexel ein positives Fazit. Der hochgerechnete Bauproduktionswert bewege sich in Richtung der 500 Mio. Euro-Grenze. Allein im Zeitraum von Jänner bis September 2006 habe in Vorarlberg bei den Produktionswerten ein Plus von 21,9 Prozent resultiert. Als verantwortlich dafür führte der Innungsmeister den öffentlichen Tief- und Hochbau an. Einbrüche habe es hingegen im Wohnbaubereich gegeben. Die Zahl der geförderten Einheiten sei um 300 auf etwa 1.400 Wohnungen und Eigenheime zurückgegangen.

Als Zukunftschance für die Vorarlberger Baubranche sah Drexel einen verstärkten gemeinsamen Auftritt von heimischen Bauunternehmern. „Wer künftig auf ein Miteinander anstatt ein Gegeneinander setzt, der wird sich am Markt erfolgreich behaupten können“, so der Innungsmeister. Gerade Projekte, die mit einem höheren Risiko verbunden sind, könnten in Form von Arbeitsgemeinschaften gewonnen und erfolgreich bewältigt werden.

Die 36. Baustudienwoche findet von 7. bis 13. Jänner in Zürs statt. Mehr als 80 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet werden zu den Fachvorträgen und Diskussionen erwartet. Zentrales Thema der Baustudienwoche 2007 ist der Bereich Kommunikation.

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