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GB: Irak-Verhandlungen bestätigt

Die britische Regierung verhandelt mit den USA über eine Truppenverstärkung im Irak. Eine Entsendung von 1500 bis 2000 zusätzlichen Soldaten wird erwogen.

Das Verteidigungsministerium in London bestätigte am Montag einen entsprechenden Bericht der britischen Zeitung „The Times“ (Montag-Ausgabe). Danach wird die Entsendung von zwischen 1500 und 2000 zusätzlichen Soldaten erwogen.

Erstmals könnten britische Truppen auch an „Brennpunkten“ nördlich von Basra, ihrem ursprünglichen Stützpunkt im Süden des Irak, eingesetzt werden.

Blair unter Druck

Blair stehe „unter dem Druck“ der USA, die Lücke nach dem angekündigten Abzug der 1300 spanischen Soldaten im Irak zu füllen, berichtete die „Times“. Großbritannien hat gegenwärtig 7500 Soldaten in und um Basra stationiert. Weitere 1100 befinden sich in der weiteren Golf-Region.

Die „Times“ sprach von einer geplanten „dramatischen Ausweitung“ der Anzahl und der Aufgaben für die Briten. Als „Gegenleistung“ soll London von Washington größeren Einfluss auf das „Management der Sicherheitslage“ im Irak gefordert haben.

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