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GB: Inhaftierter Drahtzieher vom 11.9?

Der in London inhaftierte britische El-Kaida-Chef Abu Musa al-Hindi soll nach Einschätzung von US-Geheimdienstbeamten in die Anschläge vom 11. September 2001 in New York verwickelt sein.

Wie die „New York Times“ in ihrer Onlineausgabe (Samstag) schreibt, wurde al-Hindi im Auftrag des El-Kaida-Chefs Osama bin Laden nach New York geschickt, um mögliche Terrorziele auszuspionieren. Die Inhaftierung von al-Hindi werde von US-Beamten als der wichtigste Schlag gegen El Kaida seit einem Jahr betrachtet.

Al-Hindi habe eine dreiköpfige Terroristengruppe angeführt, die Börse und andere Gebäude in New York beobachtet hätten. Der Mann soll in den Jahren 2000 und 2001 mehrfach in die USA eingereist sein. Eine Antiterroreinheit der Bundeskriminalpolizei FBI versuche, jetzt genau zu rekonstruieren, wo sich al-Hindi zur betreffenden Zeit in den USA aufgehalten habe, schreibt die „New York Times“ weiter.

Die britische Polizei ließ unterdessen am Freitag einen weiteren der festgenommen 13 Terrorverdächtigen frei. Wie der britische Sender BBC berichtete, handelte es sich dabei um einen 25-Jährigen. Bereits zuvor war ein anderer Mann aus der Haft entlassen worden.

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