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GB: Gegen Todesstrafe für Hussein

Der britische Außenminister Jack Straw hat sich gegen die Todesstrafe für den früheren irakischen Präsidenten Saddam Hussein ausgesprochen.

Zur Zeit des irakischen Übergangsregierungsrates sei die US-geführte Koalition im Irak „erfolgreich“ gewesen, die Iraker von der Aussetzung der Todesstrafe zu überzeugen, sagte Straw am Dienstag im Parlament. Jetzt müsse die „Notwendigkeit, nicht die Todesstrafe zu gebrauchen“, deutlich gemacht werden. Die irakischen Minister befürworteten die Todesstrafe jedoch.

Saddam Hussein soll nach Angaben des irakischen Regierungschefs Iyad Allawi noch vor dem Machtwechsel am 30. Juni von den USA an die Iraker übergeben werden. Der entmachtete Staatschef und andere ehemalige Führungsmitglieder würden in den „kommenden zwei Wochen“ von der US-Besatzungsmacht an die irakischen Behörden überstellt, sagte Allawi am Montag dem Fernsehsender Al Jazeera. US-Präsident George W. Bush betonte hingegen am Dienstag, Saddam Hussein werde „zur geeigneten Zeit“ ausgeliefert.

Justizminister Malik Dohan al Hassan hatte zuvor die Wiedereinführung der Todesstrafe befürwortet. Die Todesstrafe sei nur vorübergehend ausgesetzt worden, aber sobald der Irak souverän werde, gebe es keinen Grund, sie für „sehr bestimmte Fälle“ nicht wieder zu vollstrecken. Saddam Hussein könne davon betroffen sein, sagte der irakische Minister.

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