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GB: Bomben vom 7. Juli per Hand gezündet

Die tödlichen Bomben vom 7. Juli in London sind einem Zeitungsbericht des "Guardian" zufolge von Hand gezündet worden und nicht mit einem Zeitzünder versehen gewesen.

Dadurch sei die mehrfach geäußerte Vermutung widerlegt, dass die vier Männer nicht gewusst hätten, dass sich Sprengstoff in ihren Rucksäcken befunden habe und dass sie unwissentlich zu Attentätern geworden seien, berichtete die britische Tageszeitung „The Guardian“ am Mittwoch unter Berufung auf Polizeikreise. „Es hat keine Zeitzünder gegeben.“ Auch die Sprengsätze vom 21. Juli, die nicht vollständig explodiert waren und deshalb niemanden getötet hatten, seien von Hand gezündet worden. Auf welche Weise die Attentäter die Bomben zündeten, sei noch unklar.

Nach den Anschlägen war darüber spekuliert worden, dass die Bomben möglicherweise durch die Weckfunktion von Mobiltelefonen ausgelöst worden seien. Diese Vermutung war nahegelegen, weil die ersten drei Attentate sich fast zeitgleich – im Abstand von weniger als einer Minute – ereigneten. Der vierte Sprengsatz explodierte eine Stunde später. Bei den Anschlägen am 7. Juli kamen insgesamt 56 Menschen ums Leben, unter ihnen die vier Attentäter.

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