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Gazastreifen: Offensive geht in die dritte Woche

Mit Luftangriffen auf militante Palästinenser ist die israelische Offensive im Gazastreifen in ihre dritte Woche gegangen. Dabei kamen in der Nacht zum Donnerstag fünf Menschen ums Leben.

Drei Mitglieder der Hamas wurden bei Angriffen von Kampfflugzeugen im Flüchtlingslager Jebalya sowie in der Nähe der Ortschaft Beit Lahiya tödlich getroffen. In beiden Fällen hätten Palästinenser versucht, Sprengsätze zu platzieren, teilten die israelischen Streitkräfte mit.

Zur gleichen Zeit stießen rund 20 Panzerfahrzeuge in das palästinensische Flüchtlingslager Rafah vor. Kampfhubschrauber feuerten nach palästinensischen Angaben Raketen ab; dabei verloren zwei Bewohner ihr Leben, ein 70-jähriger Mann wurde verletzt. Am Rand des Lagers wurden vier unbewohnte Gebäude zerstört. Die israelischen Streitkräfte sprachen von einem Routine-Einsatz.

Auslöser der Offensive war am 29. September ein palästinensischer Raketenangriff auf die israelische Stadt Sderot. Dabei kamen zwei Kleinkinder ums Leben. Im Verlauf der Offensive wurden mehr als 100 Palästinenser getötet.

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