Gaza: Militäroffensive im Gaza-Streifen

Israel hat sich am Samstag nach einer mehrtägigen Militär-Offensive aus weiten Teilen des nördlichen Gazastreifens wieder zurückgezogen.

In den Außenbezirken von Gaza-Stadt kam es indessen erneut zu heftigen Gefechten, bei denen zwei Palästinenser starben.

Israel hatte die Offensive gestartet, um den von Palästinensern entführten Soldaten Gilad Shalit zu befreien und weitere Raketenangriffe vom Gazastreifen auf israelisches Gebiet zu verhindern. Am Samstagmorgen zog sich die Armee indessen wieder aus der Stadt Beit Lahiya im Norden des Gazastreifens, der Stadt Beit Hanoun, dem Industriegebiet Erez und einigen früheren israelischen Siedlungen in dem Gebiet zurück. Allerdings sei die Aktion noch nicht abgeschlossen, sagte ein Militärsprecher. Eine Rückkehr in die Gebiete sei nicht ausgeschlossen. Seit Beginn der Offensive sind mindestens 38 Palästinenser getötet worden.

Ein Sprecher des israelischen Außenministeriums dementierte, dass Israel zu einem Gefangenenaustausch bereit sei. Es werde weiter die bedingungslose Befreiung des israelischen Soldaten verlangt. Dagegen hatte Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas am Freitagabend erklärt, Israel sei zu einem Austausch bereit.

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