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Gastgeber USA will Südamerikaner bei Jubiläums-Copa fordern

Brasilien als Messlatte für die USA bei der Jubiläums-Copa
Brasilien als Messlatte für die USA bei der Jubiläums-Copa
Während sich Fußball-Europa auf die EM in Frankreich einstimmt, geht bereits eine Woche zuvor die Copa America Centenario in Szene. Anlässlich des 100-jährigen Bestehens von Südamerikas Kontinentalverband CONMEBOL treten die USA als Gastgeber des Jubiläumsturniers auf. Die US-Boys wollen im Vergleich mit den Südamerikanern um die Großmächte Brasilien und Argentinien ein gutes Bild abgeben.


“Wir wollen unter die letzten vier”, betonte US-Nationaltrainer Jürgen Klinsmann vor dem in der Nacht auf Samstag startenden 16-Nationen-Turnier. Für den von Andreas Herzog assistierten Deutschen steht die eigene Reputation auf dem Spiel. Kein anderer US-Teamchef hatte so viel Macht, Einfluss und Ressourcen zur Verfügung wie Klinsmann. Dennoch ist der erhoffte Aufschwung seit dessen Amtsantritt im Sommer 2011 ausgeblieben.

Das Erreichen des WM-Achtelfinales in Brasilien 2014 bescherte Klinsmann Jobsicherheit. Es folgte die Enttäuschung im CONCACAF-Gold Cup im Vorjahr, als die Amerikaner als Titelverteidiger nur Vierter wurden. Dies will Klinsmann nun ausbügeln. Das weltweit älteste internationale Fußball-Turnier gilt als wichtige Zwischenetappe auf dem Weg zur WM in Russland. Die erstmals außerhalb Südamerikas ausgetragene Copa – im Vorjahr gewann Gastgeber Chile – sei das größte “Soccer”-Event in den USA seit der WM 1994, stimmte der Deutsche die Fans auf ein Spektakel ein.

“Wir wissen, dass für uns jedes Spiel ein Endspiel wird”, betonte Klinsmann, der auf Legionäre aus Deutschland und England setzen kann. Die langjährigen Teamstützen Michael Bradley (Toronto), Tim Howard, Jermaine Jones (beide Colorado) oder Clint Dempsey (Seattle) sind jedoch in der Major League Soccer engagiert. Gleich der Auftakt wird für die USA zu einer Standortbestimmung. Gegner in Santa Clara/Kalifornien ist Kolumbien, die Nummer vier der Weltrangliste.

Im Viertelfinale könnte Brasilien warten. Der Rekordweltmeister trifft zum Auftakt auf Ecuador, den stärksten Gegner in Gruppe B. Seit sechs Spielen ist die “Selecao” um Trainer Carlos Dunga aktuell ungeschlagen. In Abwesenheit von Superstar Neymar, der bei Olympia in Rio im Einsatz sein wird, will der 19-jährige Gabriel auf sich aufmerksam machen. Der “Gabigol” genannte Stürmer vom FC Santos traf in der Vorbereitung bei seinem Teamdebüt.

Erzrivale Argentinien plagten vor dem Auftakt indes Sorgen um den Superstar. Lionel Messi muss sich nicht nur mit einem Steuerprozess herumschlagen, den Weltfußballer plagt außerdem eine schmerzhafte Rückenblessur. Sein Antreten im ersten Spiel des Vizeweltmeisters gegen Chile am Dienstag ist fraglich. Die Partie ist die Neuauflage des Endspiels des Vorjahres, als die Chilenen im Elfmeterschießen triumphierten. Beide Teams dürften in der Gruppe mit Panama und Bolivien aber keine Aufstiegssorgen haben.

In der K.o.-Phase soll auch Luis Suarez für Uruguay stürmen. Aktuell plagt sich der Barcelona-Torjäger noch mit einer Muskelverletzung im Oberschenkel, die erste Turnierphase wird der Rekordsieger (15 Titel) wohl ohne seinen Star bestreiten müssen. Auch für Uruguay wartet gleich im ersten Auftritt das Gruppen-Gipfeltreffen mit den in den USA traditionell von vielen Landsleuten unterstützten Mexikanern. Weitere Gegner sind Jamaika und Venezuela.

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