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Gasstreit - Putin führt Krisengespräche

Im Gasstreit mit der Ukraine führt der russische Regierungschef Wladimir Putin an diesem Mittwoch Krisengespräche mit den besonders betroffenen ost- und mitteleuropäischen Ländern Bulgarien und der Slowakei.

Dazu werde Putin in Moskau mit den Regierungschefs der beiden Länder, Sergej Stanischew und Robert Fico, zusammentreffen, berichteten russische Medien. Russland wirft der Ukraine vor, die Durchleitung russischen Gases zu blockieren. Die Führung in Kiew erklärt dagegen, dass Russland den Gasdruck erhöhen müsse, damit die Lieferungen in der Europäischen Union ankommen.

Die Wiederaufnahme des Gastransports nach Westen über die Ukraine als wichtigste Transitstrecke war am Vortag gescheitert. Vor allem die Menschen in Südosteuropa leiden zunehmend unter dem Gas-Notstand. Der russische Gasmonopolist Gazprom verlangt von der Ukraine, die Durchleitung nach dem einwöchigen Totalstopp nun wieder in vollem Umfang zu gewährleisten. Nach Angaben aus Moskau scheiterte der Transit am Dienstag auch, weil die Ukraine erhebliche Mengen des Restgases abgesaugt haben soll. Demnach fehlte in den leeren Leitungen der nötige Druck. Die Ukraine bestreitet den Vorwurf des Gasdiebstahls. Internationale Gas-Kontrollore sollen künftig sicherstellen, dass der Transit reibungslos verläuft.

Der ukrainische Energieversorger Naftogaz erklärte, dass Russland nicht über die Stelle Sudscha an der ukrainisch-russischen Grenze das Gas einspeisen müsse, sondern über zwei andere Stationen. Nur so könne die Durchleitung in die EU gewährleistet werden, sagte Naftogaz-Chef Oleg Dubina in Kiew. Es war unklar, wann beide Seiten die Wiederaufnahme der Lieferungen erneut versuchen würden. Moskau und Kiew streiten auch über die finanziellen Bedingungen für den Transit. Putin bezweifelte, dass die Leitungen in der Ukraine noch die technischen Voraussetzungen für den Transit erfüllten. Russland ist an einer Übernahme dieses Netzes interessiert. Alle Seiten müssten jetzt ihre Anstrengungen verstärken, damit das Gas wieder bei den Verbrauchern in der Europäischen Union ankomme, hatte Putin am Dienstag in Moskau gesagt. Der Gasstreit hatte sich Ende 2008 zugespitzt, nachdem sich beide Seiten nicht auf neue Gaspreise und Lieferbedingungen einigen konnten.

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