AA

GASCHT sorgt österreichweit für Interesse

Mag. Ulrike Rauch-Keschmann (Tourismusministerium), Direktorenverbandsbbmann Mag. Jürgen Kürner, Kathrin Leitner (Tourismusschulen Bludenz), Hotelier Peter Fetz, GASCHT-Direktorin Nicole Okhowat-Lehner, Andreas Kappaurer (Bildungsdirektion), Mario Hammerer (Bezauer Wirtschaftsschulen).
Mag. Ulrike Rauch-Keschmann (Tourismusministerium), Direktorenverbandsbbmann Mag. Jürgen Kürner, Kathrin Leitner (Tourismusschulen Bludenz), Hotelier Peter Fetz, GASCHT-Direktorin Nicole Okhowat-Lehner, Andreas Kappaurer (Bildungsdirektion), Mario Hammerer (Bezauer Wirtschaftsschulen). ©Andrea Fritz-Pinggera
Das Who is Who der österreichischen Tourismusschuldirektor:innen war zu Gast in Vorarlberg, um über das Konzept der GASCHT zu erfahren. Österreichs Tourismusschuldirektor:innen hielten eine Bildungstagung in Bezau und Bludenz ab und dinierten u.a. in Schwarzenberg.
GASCHT Bildungskongress

Bezau, Bludenz, Schwarzenberg. Die innovative Vorarlberger Tourismusausbildung der GASCHT – der Gastgeberschule für Tourismusberufe – lässt österreichweit aufhorchen und führte zur Abhaltung eines Bildungskongresses in Vorarlberg: Der Verband der Direktorinnen und Direktoren der österreichischen Schulen für Tourismus kam dafür nach über 20 Jahren zum ersten Mal nach Vorarlberg, um die Lehrinhalte der Vorarlberger Tourismusschulen, insbesondere der jüngsten Ausbildungsschiene, der GASCHT, kennenzulernen. 25 österreichische Tourismusschuldirektor:innen – darunter die Direktionen der bekannten Tourismusschulen Klessheim, Villa Blanka, Bad Hofgastein und Co, zeigten sich beeindruckt vom trialen Modell und dem Mehrwissen, das an der GASCHT vermittelt wird.

Vorarlberger Kompetenz
Eine Besichtigung der Vorarlberger Tourismusschulen in Bezau – mit Direktor Mario Hammerer – und Bludenz mit Direktorin Kathrin Leitner sowie eine Exkursion zum Familienunternehmen Ingo Metzler zählten zum dreitägigen Programm, das auch Klausuren an den Wirtschaftsschulen Bezau und Tourismusschulen Bludenz beinhaltete. Die Kompetenz der drei Vorarlberger Tourismusschulen Bezau, Bludenz und der GASCHT und deren Schaffen eines gemeinsamen Angebotes hat österreichweit Vorbildcharakter. Ein Dinner im Hotel Hirschen in Schwarzenberg bildete ein Highlight für die Gäste. Die Schüler:innen der dritten Klasse der GASCHT verwöhnten gemeinsam mit dem Team des Hauses im Romantikhotel Hirschen mit einem selbstgekochten Menü und formvollendetem Service. Verwendet wurden regionale Zutaten – die GASCHT-Erstklässler hatten dafür in der Vorbereitung auf das Dinner ein Montafoner Steinschaf zerlegt und eingebeizt. Peter Fetz, Gastgeber in 10. (!) Generation erläuterte die Philosophie des Hirschens, der zu den 80 Qualitätsbetrieben der GASCHT zählt.

Mehrwissen als Erfolgsrezept
Das innovative Konzept der Gastgeberschule für Tourismusberufe wurde von Direktorin Nicole Okhowat-Lehner im Rahmen der Tagung präsentiert. Das Wissen um die Natur und Region, nachhaltiges Wirtschaften und die Herkunft der Produkte sowie die Praxis in Vorarlberger Vorzeigebetrieben sind ein perfektes Konzept das sich in vielen Teilen für eine Ausrollung in Ostösterreich empfiehlt. Die Wertigkeit der trialen Ausbildung wurde ebenso diskutiert wie die ideale Verknüpfung von Schule und Praxis in Qualitätsbetrieben – ergänzt mit externen Betrieben – und digitalen Kursangeboten. Leo Wörndl (Tourismusschule Klessheim): „Beim Tourismus ist es genauso wie in der Ausbildung – Querdenker haben hervorragende Möglichkeiten. So wie es immer schon war bringt uns nicht weiter, weder in Betrieben noch in den Schulen. Die GASCHT geht neue, spannende Wege!“ Maria Wiesinger (Bad Hofgastein): „Vorarlberg ist anders, uns beeindruckt vor allem die intensive Zusammenarbeit der GASCHT mit Vorzeigebetrieben“.

Mehr Tourismusnachwuchs dank GASCHT
Österreichweit gehen die Lehrlings- und Schülerzahlen für die Tourismusbranche zurück. In Vorarlberg ticken die Uhren – nicht zuletzt dank der GASCHT, anders:
Mit einer Weiterempfehlungsrate von 89 % beeindruckt die GASCHT in einer kürzlich erfolgten Evaluation durch das Land Vorarlberg. Betriebe, Absolventen, Eltern und Schüler:innen wurden befragt – die Ergebnisse erbrachten einen Wiederempfehlungswert von 89 % – bei den Betrieben sind dies sogar 100 %. Obwohl zahlreiche Schulen wegen der Coronakrise an Schüler:innen verloren haben, ist Vorarlberg jenes Bundesland, das dank GASCHT Schüler:innen einen Zuwachs von 4,2 % verzeichnet. Zugleich konnte die GASCHT die Abbrecherquote reduzieren. Die innerösterreichische Delegation zeigte sich beeindruckt von den Zahlen und der präsentierten Praxis im Hotel Hirschen.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Bezau
  • GASCHT sorgt österreichweit für Interesse
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen