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"Gartenströaßler" feierten Straßenfest

Siedler der "1.Stunde". Friedl Bell, "Mali" Hehle, Irma Haller
Siedler der "1.Stunde". Friedl Bell, "Mali" Hehle, Irma Haller ©wru
Gartenstraßenfest, Hörbranz

Vor rund 55 Jahren entstand nahe dem Salvatorkolleg in Hörbranz eine aus 12 Häusern bestehende Siedlung (“Gartenstraße”). Die Vogewosi-Siedlungshäuser wurden mit viel Eigenleistung und Nachbarschaftshilfe errichtet. Mehrheitlich Fabriksarbeiter und einfache Beamte waren es, die sich auf das “Wagnis Einfamilienhaus” einließen. Nachbarschaft ist hier keine Floskel, sie wird gelebt. “Man kennt sich”, Freundschaften werden gepflegt, die “älteren Siedler” spielen Karten, sitzen vor dem Haus “ufm Bänkle”, ein kleiner Schwatz ist selbstverständlich, und doch hat jeder hat seinen Freiraum, sein Privatleben.

Ein schwüler Sommerabend, kühles Bier, alkoholfreie Getränke, ein leckeres Salat- und Kuchenbüffet – natürlich selbst gemacht. Ungezwungen und locker geht es zu. Es wird viel geredet und gelacht. Einige Männer “entschwinden” immer wieder für kurze Zeit, schließlich spielt Deutschland gerade um den dritten Platz bei der Fußball-WM. Spätestens in der Halbzeitpause sind alle wieder vollzählig – “in der Gartenstraße”. Einige Kinder bzw. Enkel zeigen Kunststücke auf dem Einrad und geben kleine Balletteinlagen.

Ein kleines, sympathisches “Straßenfest”, das sich jedes Jahr im Sommer wiederholt – mittlerweile schon zum 29. Mal.

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