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Gaming-Action à la Hollywood: "Gears 5" im Test

Die einst Xbox-exklusive Gears-Serie war seit ihrem Start im Jahr 2006 ein überzeugendes Argument für die Anschaffung einer Microsoft-Konsole. Die Story vom verlorenen Kampf der letzten Menschen gegen die monströsen Locust fesselte von Anfang an. Dann gab's stets Grafik vom Feinsten, vor allem aber überzeugte das Game- und Gunplay. Gears hat mit seinem Deckungssystem das Sub-Genre „Cover Shooter“ begründet.

Bei jeder neuen Gears-Generation wurde die grundsätzliche Formel beibehalten, an den Stellschrauben aber bis zur Perfektion gedreht und vielleicht etwas zu vorsichtig Neuerungen eingeführt. „Gears 5“ (eigentlich das 6. Game der Serie dank des „Zwischenspiels“ Judgment) geht glücklicherweise einen Schritt weiter und durchaus einige Wagnisse an – in allen Bereichen.

Der intensive Singleplayer-Modus spinnt die düstere Story weiter, Hollywood-reif versteht sich: mit sehenswerten Locations, heftigen Wendungen und viel Feuerwerk. Diesmal dreht sich alles um Kait und ihre Connection zu den Locust. Kultfigur Marcus Fenix und dessen Sohnemann JD sind freilich auch dabei sowie einige alte Bekannte. Ziel der schwer gepanzerten Heldentruppe ist die Aktivierung einer Orbitalwaffe, des Hammers der Morgenröte, um der neuen Gefahr Herr zu werden. Denn der „Schwarm“ bedroht die letzten Reste der Menschheit!

Statt den sonst serien-üblichen Schlauch-Leveln spendiert „Gears 5“ mehrere offene, weitläufige Areale, über die man sogar „segeln“ darf. Erkunden und geheime Nebenquests suchen lohnt sich! Denn der neue, extrem nützliche Teamkamerad, Support-Robo Jack, erhält per Upgrades neue Fähigkeiten – und die sind quer auf der Karte verstreut. Das Waffenarsenal wurde aufgestockt, z.B. in Form der „Klaue“, einem schlagkräftigen MG, das mit zunehmenden Feuerdauer besser trifft.

Auch für Multiplayer-Fans hat sich einiges getan. Freilich gibt’s wieder die klassischen Versus-Varianten wie z.B. Deathmatch oder Escalation. Neu hinzugekommen ist ein flotter Arcade-Modus, bei dem man sich mit Kills Ausrüstung verdient. Der beliebte Horde-Modus (fünf Spieler gegen 50 Gegnerwellen) profitiert von den neuen Helden-Klassen: Die Figuren unterscheiden sich nicht mehr nur optisch – sie starten mit unterschiedlicher Ausrüstung und verfügen über individuelle Spezialfähigkeiten. Alles zum Aufmotzen. JD beispielsweise hat einen Granatwerfer in seinem Lancer verbaut und kann Artillerie anfordern.

Ganz frisch ins Multiplayer-Sortiment hat es der Escape-Modus geschafft – mit kleinen Anleihen von Battle Royale Games. Bis zu drei Recken starten mitten in einem Feind-Nest und müssen sich nach draußen kämpfen, wobei Munition rar ist und eine ständig näher kommende Giftwolke zum Vorrücken animiert. Glücklicherweise kann die Community hier selbst Level bauen, denn aus der grundsätzlich spannenden Idee ist mangels Abwechslung schnell die Luft raus.

Fazit: „Gears 5“ bleibt dem Erfolgsrezept der Franchise treu und das ist gut so. Mit dem neuen Teil bekommen Fans genau das, was sie wollen: Einen perfektionierten „Cover Shooter“ mit blutiger Action, einer packenden Story und vielfältigen Multiplayer-Möglichkeiten. Damit auch nach zig Stunden immer noch das Adrenalin ungehemmt fließt!

PS: Für alle, die Gears lieber jugendfrei erleben wollen, empfiehlt sich das kurzweilige und kostenlose „Gears Pop!“ für‘s Smartphone.

(Red.)Größer, besser, mehr: Das neue „Gears of War“ ist zweifellos einer der besten und brutalsten Shooter des Jahres!

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