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Fünf afghanische Polizisten getötet

Bei einem Anschlag in der südostafghanischen Provinz Paktika sind mindestens fünf afghanische Polizisten getötet und zwei weitere verletzt worden. Ein Sprecher des Innenministeriums sagte, das Fahrzeug der Beamten sei am Vortag auf eine Mine gefahren.

„Feinde Afghanistans“ – meist eine Umschreibung für radikale, islamistische Rebelle wie die Taliban – hätten den Sprengsatz gelegt. Im Zusammenhang mit dem Anschlag habe die Polizei zwei Verdächtige festgenommen. Unterdessen wurden bei einem Selbstmordanschlag auf einen Konvoi westlicher Ausländer am Mittwoch in der südafghanischen Stadt Kandahar drei afghanische Zivilperson getötet. Vier weitere Zivilpersonen wurden verletzt, wie die Behörden mitteilten.

Der Attentäter rammte sein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug in eine Kolonne von vier Geländewagen und jagte sich in die Luft, sagte Behördensprecher Mohammed Nasiem Khan. Erst am Montag waren bei einem Selbstmordanschlag mit zwei Autobomben in der Hauptstadt Kabul ein deutscher Bundeswehrsoldat und acht Afghanen in den Tod gerissen worden. Zwei weitere deutsche Soldaten wurden verletzt. Sie kehrten am Dienstagabend nach Deutschland zurück.

US-Soldaten riegelten die Innenstadt von Kandahar ab. Ein US- Militärsprecher, Oberstleutnant Jerry O’Hara, sagte, nach ersten Informationen hätten US-Truppen die Fahrzeugkolonne mit westlichen Ausländern beschützt. Bis vor zwei Monaten waren Selbstmordanschläge mit Autobomben in Afghanistan im Gegensatz zum Irak relativ selten. Seitdem wurden aber landesweit neun Anschläge verübt. Zu dem Anschlag am Montag in Kabul hatten sich die Taliban bekannt. Sicherheitskräfte in Afghanistan vermuten, dass die Taliban wieder enger mit dem Terrornetzwerk von Osama bin Laden zusammenarbeiten.

Ein Taliban-Führer in Südafghanistan, Mullah Ahmadullah Jan, sagte, einige Araber mit Verbindungen zu Al Kaida seien zu seinen Leuten gestoßen. „Wir haben mehr als 300 Taliban, die sich für Selbstmordanschläge gemeldet haben“, sagte er über Satellitentelefon. „Fast alle sind Afghanen.“

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