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Fulterer übernimmt Merz Meyer

Zwei Traditionsunternehmen, beide in der gleichen Sparte – der Fertigung hochqualitativer Rollschubführungen und Auszugsysteme – zu Hause und quasi nur vom Grenzfluss Rhein getrennt, bilden seit letztem Freitag eine Einheit.

Die Lustenauer Fulterer Auszugsysteme GmbH übernahm die St. Margrethner Merz Meyer AG ganzheitlich und will damit Knowhow bündeln, Synergien ausnützen, Marktpositionen verbessern und die Ergebnisse entsprechend steigern.

Das bekräftigte am Montagnachmittag in der Fulterer-Zentrale Alleininhaber Manfred Fulterer, nachdem er zuvor die Belegschaften in Lustenau und im nur 1 Kilometer Luftlinie entfernten Merz Meyer-Headquarter über die am Freitag erfolgte Kaufvertragsunterzeichnung informiert hatte. Schon die Gründer der Unternehmen seien, obwohl einander konkurrierend, seit der Nachkriegszeit freundschaftlich verbunden gewesen, weshalb die Akquisition „seit Jahren gedanklich vorbereitet“ war – jetzt, da die Merz Meyer-Eigentümerinnen Sonja Merz-Spaar und Arlette Jäger-Merz verkaufsbereit und Geschäftsführer Hubert Jäger am Sprung in die Pension seien, habe sich „die Umsetzung der Übernahme geradezu empfohlen“ (Fulterer).

Mit dieser kann Fulterer sein Portfolio vor allem um die hochwertigen Merz-Büroprogramme erweitern, während man bei den überschneidenden Produktgruppen wie Schwerlastauszügen oder speziellen Edelstahlauszügen ganz auf die Synergien im neuen Unternehmensverbund setzt. Während aktuell der kumulierte Umsatz beider Unternehmen – die übrigens als Marken bestehen bleiben und auf ihren Kernmärkten unverändert auftreten werden – 46 Mill. Euro beträgt, will Manfred Fulterer diesen bis in etwa fünf Jahren auf 55 Mill. Euro hochschrauben. Dazu soll die Erschließung neuer Märkte, in (Ost-)Europa ebenso wie in der Schweiz, ebenso beitragen wie neue Produkte. Erst dieser Tage konnte Fulterer – noch ohne „Türöffner“ Merz – den größten Auftrag seiner Firmengeschichte (spezielle Werkzeugschränke) ausgerechnet in der Schweiz an Land ziehen. Überhaupt soll künftig noch stärker mit Innovationen gepunktet werden: Erst im letzten Jahr wurden 5 Mill. Euro in Maschinenpark und Neuentwicklungen investiert, um noch mehr Kundennähe in Gestalt kundenspezifischer Individuallösungen unter Beweis stellen zu können.

Manfred Fulterer fungiert neben seiner Verantwortung im eigenen Unternehmen ab sofort auch als Verwaltungsratspräsident bei Merz Meyer. Die Geschäftsführung/Betriebsleitung in St. Margrethen übernimmt sein Sohn Axel Fulterer. Das Lustenauer Traditionsunternehmen, das zuletzt rund sieben Millionen Führungen pro Jahr produzierte, verfügt am wichtigen US-Markt über eine eigene Verkaufsniederlassung in North Carolina (unweit der Standorte von Blum und Grass) sowie über einen Stützpunkt in Kalifornien. Merz Meyer verfügt außerhalb von St. Margrethen über keine weiteren Standorte.

Fulterer GmbH
Umsatz 2006: 34 Mill. Euro
Kernmärkte: Deutschland, Österreich, USA
Mitarbeiter: 185
Produkte: Rollschubführungs- und Auszugsysteme aus Stählen für Industrie und Handel

Merz Meyer AG
Umsatz 2006: 12 Mill. Euro
Kernmärkte: Schweiz, Deutschland, Italien
Mitarbeiter: 125
Produkte: wie Fulterer, plus Büroprogramme für Büromöbelindustrie

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