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„Für uns war die Krankheit ein Schock“

Wann & Wo traf Mama Fatos, den kleinen Efe (2) und Papa Ibrahim zuhause in Dornbirn.
Wann & Wo traf Mama Fatos, den kleinen Efe (2) und Papa Ibrahim zuhause in Dornbirn. ©W&W
Der zweijährige Efe braucht dringend eine Stammzellenspende! WANN & WO besuchte den Kleinen zuhause bei seiner Familie.

Der kleine Efe braucht dringend gesunde Stammzellen, damit er von seiner lebensbedrohlichen Krankheit Thalassämie geheilt werden kann. „Das bedeutet, dass sein Körper keine roten Blutkörperchen produziert. Er benötigt alle drei bis vier Wochen einen Blutaustausch – diese ständigen Transfusionen führen allerdings früher oder später dazu, dass seine inneren Organe zerstört werden“, weiß seine Mama Fatos. Am Freitag und Samstag findet im Messepark Dornbirn eine Typisierungsaktion statt, um einen Spender für ihn und alle anderen Erkrankten zu finden. Auch Efes Eltern, Fatos und Ibrahim, werden vor Ort sein. „Wir möchten unbedingt dabei sein und freuen uns über jeden, der vorbei kommt und sich typisieren lässt“, zeigen sich die beiden hoffnungsvoll gegenüber WANN & WO.

„Für uns ein Schock“

„Die Krankheit wurde bei Efe erst festgestellt, als er schon vier Monate alt war. Als wir von dieser Thalassämie erfuhren, wurden wir auch gleich in der Spender-Datenbank registriert, doch leider war nichts Passendes dabei. Für uns war das ein Schock“, erinnert sich Fatos. Seit zwei Jahren wird deshalb für den Zweijährigen weltweit schon nach einem geeigneten Spender gesucht. Vergangenes Jahr bekam er von seiner Mama eine Transplantation, die Ärzte in Innsbruck rechneten mit einer fünfzigprozentigen Chance, dass Efes Körper es annimmt – oder eben auch abstößt. „Leider mussten wir nach sechs Wochen feststellen, dass es nicht geklappt hatte. Wir standen wieder vor demselben Problem“, berichtet Ibrahim. „Ich möchte ihm das nicht noch einmal antun. Die Wahrscheinlichkeit, dass er wieder vollkommen gesund wird, ist größer, wenn wir einen passenden Stammzellenspender finden. Er ist doch noch so klein. Es ist schlimm, das als Mutter ansehen zu müssen.

Wir wünschen uns nichts mehr, als dass unser kleines Kind wieder gesund wird“, so Fatos. Aufgrund seiner Krankheit benötigt das Kleinkind deshalb alle drei bis vier Wochen eine Bluttransfusion. Jede Woche kommt deshalb die mobile Krankenpflege zur Familie nach Hause. „Es wird Blut abgenommen und der Verband gewechselt. Wenn die Blutwerte zu niedrig sind, wird neues Blut bestellt und sobald dieses da ist, müssen wir ins Krankenhaus, um eine Transfusion durchzuführen. Wir versuchen, unseren Alltag so normal wie möglich zu gestalten – für Efe. Jetzt hoffen wir einfach nur noch, so schnell wie möglich einen passenden Spender zu finden.“ Wenn Efe zu wenig Blut hat, fällt das seinen besorgten Eltern sofort auf.

Der Zweijährige wird dann ganz blass im Gesicht und seine Augen verfärben sich gelb. „Wir sehen das sofort, so sind wir auch darauf gekommen, dass mit Efe etwas nicht stimmt“, erzählen die beiden Eltern von den Anfängen. „Wenn ein Spender gefunden wird, ist es wahrscheinlich, dass unser Sohn wieder gesund wird. Er musste sein ganzes Leben lang schon auf einiges verzichten. Efe soll aber ein schönes, normales Leben haben, ganz normal, so wie alle Kinder in seinem Alter eben auch. Deshalb sind wir auch so unendlich dankbar dafür, dass uns jetzt so viele unterstützen. Wir möchten auch festhalten, dass es bei den Typisierungsaktionen nicht nur um Efe geht. Es geht um alle Kinder und auch Erwachsenen, die krank und dringend auf eine Stammzellenspende angewiesen sind“, sagt Ibrahim. Dass Efe wieder gesund wird, ist der größte Wunsch der Familie. Gemeinsam kann etwas bewirkt werden! Alle Informationen zu der Typisierungsaktion am Freitag und Samstag im Messepark in Dornbirn finden sich in der Infobox unten.

INFOS

Typisierungsaktion im Messepark

WANN: Freitag, 13 bis 20 Uhr und Samstag, 10 bis 17 Uhr
WO: Im Erdgeschoss vor dem Interspar

Als Spender kommen alle gesunden Menschen zwischen 17 und 45 Jahren in Frage, die mindestens 50 Kilogramm wiegen!

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