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FSME: Bisher 15 Erkrankungen in Österreich

Bereits 15 Menschen sind in diesem Jahr in Österreich an FSME infolge eines Zeckenstichs erkrankt. Damit hat sich die Zahl der Patienten innerhalb eines Monats mehr als verdoppelt.

Tirol und Kärnten zählen zu den Spitzenreitern mit je vier betroffenen Personen, gefolgt von Oberösterreich mit drei Erkrankungsfällen, hieß es am Dienstag in einer Aussendung. Ungewöhnlich sind diese Zahlen für den Sommer nicht.

Laut dem Institut für Virologie der Medizinischen Universität Wien folgten auf die beiden Spitzenreiter in Sachen “Zeckenkrankheit” Oberösterreich mit drei Fällen, jeweils ein Erkrankungsfall wurde in den Bundesländern Niederösterreich, Salzburg, Steiermark und Vorarlberg registriert.

Franz X. Heinz, Leiter des Instituts: “Die bisher vorliegende FSME-Erkrankungsstatistik weist im Vergleich zu den Vorjahren nichts Ungewöhnliches aus. Bemerkenswert und auch bedauernswert ist aber die Tatsache, dass sich nach wie vor zu viele Menschen ungeschützt in der Natur aufhalten und sich scheinbar des Risikos nicht bewusst sind, an einer FSME erkranken zu können. (…) Es ist zu bedenken, dass die maximale Schutzwirkung auch die Einhaltung des empfohlenen Impfschemas voraussetzt.”

Das FSME-Impfschema laut OSR besagt: Start mit der Grundimmunisierung, das sind drei Teilimpfungen innerhalb eines Jahres, erste Auffrischungsimpfung drei Jahre später. Bis zum 60. Lebensjahr alle fünf Jahre zur Auffrischung, ab 60 Plus alle drei Jahre. Bis zum 31. Juli 2008 gibt es die österreichweite Zeckenschutz-Impfaktion – im Rahmen dieser ist der Impfstoff um beinahe 30 Prozent günstiger. Für Kinder und Jugendliche gibt es einen Junior-Impfstoff um 21,40 Euro inkl. MWSt., für Erwachsene kostet der Impfstoff 25,90 Euro inkl. MWSt. Die Krankenkassen leisten weiters einen Zuschuss, der meist das ganze Jahr über direkt beim Kauf des Impfstoffes in Abzug gebracht wird.

Laut GfK-Austria-Studie 2007 haben nur 64 Prozent der österreichischen Bevölkerung das empfohlene Impfschema bei der Immunisierung gegen die FSME korrekt eingehalten, 55 Prozent wissen nicht, wann die nächste Impfung fällig ist.

Michael Kunze, Leiter des Instituts für Sozialmedizin der Medizinischen Universität Wien: “Die bisher vorliegende Erkrankungsstatistik zeigt, dass beinahe alle FSME-Patienten nicht oder nur unvollständig geimpft waren. Die Altersgruppe 50 Plus ist – so wie leider jährlich – mit derzeit neun Fällen am meisten betroffen.”

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