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Frühstück sauer auf die Liga

Bei einer außerordentliche Mitgliederversammlung der zehn HLA-Vereine - von denen allerdings Innsbruck, West Wien und Tulln fehlten - wurde die von Bregenz geforderte Aufstockung von drei auf vier ausländische Spieler in der obersten Spielklasse abgelehnt.

Mit 6:1-Stimmen wurde der Antrag abgewiesen. “Die Leute noch nicht begriffen haben, dass zu wenig Fische im Bassin schwimmen”, so der enttäuschte A1-Bregenz-Manager Roland Frühstück . “Nach dieser Saison sind fast alle Nationalspieler bei ausländischen Vereinen unter Vertrag. Damit ist es fast unmöglich bei der derzeitigen Regelung eine konkurrenzfähige Mannschaft mit heimischen Akteuren im Europacup zu stellen. Vielleicht ist dies für einige Klubs nicht erstrebenswert, doch für uns ist es ein Schlag ins Gesicht”, so der Bregenzer.

Selbst beim Vorschlag, das “Gentlemen´s Agreement” erst zu Beginn der Saison 2007/08 zu verändern, gab es bei fünf Gegenstimmen lediglich vom Vertreter der Superfund Hard eine Stimmenthaltung. Geschlagen geben will sich der Handball-Professor aber noch nicht. “Ich werde mich noch einmal mit dem Rechtsbeistand unseres Vereins und den Vorstandsmitgliedern zusammensetzten und die rechtliche Sachlage prüfen. Daneben habe ich aber auch bei der Sitzung in Salzburg erklärt, das sich A1 Bregenz vorbehaltlich an die Vereinbarung halten wird. Sollte es rechtlich möglich sein und nicht gegen Statuten und Arbeitsrecht verstoßen, werde ich den Vorstand ermächtigen, vier Legionäre in der Saison 2006/07 einzusetzen”, meinte Frühstück.

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