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Frühjahrsputz im Höchster Hafen

Heidi Stenzel und Jutta Schneider bei der Hafenpflege
Heidi Stenzel und Jutta Schneider bei der Hafenpflege ©REW
Hafenpflege der Wassersportfreunde Fischerinsel in Höchst

Der Verein Wassersportfreunde Höchst hatte am Samstag seine traditionelle Hafenpflege.

Höchst. Was in Haus und Wohnung der Frühjahrsputz, das ist am Höchster Seeufer die Hafenpflege. Durchgeführt wird die jedes Jahr von den Wassersportfreunden Fischerinsel, dem Hafenverein. Da die meisten der Mitglieder im Sommer mehr Zeit im Boot, also am und im Hafen verbringen, ist es nur verständlich, dass sie selbigen mit derselben (oder vielleicht noch mehr) Gründlichkeit auf Vordermann bringen wie die eigenen vier Wände.
Am vergangenen Samstag, den 16. April, wurde daher am Ende der Kanalstraße rund drei Stunden lang geputzt und gewischt, gehämmert und gebohrt.

Viel oder wenig Müll
Am Anfang stand natürlich, genau wie beim Frühjahrsputz zu Hause, das Aufräumen. Einen großen Anhänger voll Müll haben die Wassersportfreunde zusammengesammelt und weggeschafft. Der Obmann, Gerhard Hannesschläger, wertet das als Erfolg: “Die Müllmoral hat sich in den letzten Jahren wirklich enorm verbessert! Die Uferreinigung ist kaum mehr eine Arbeit, denn die meisten entsorgen ihren Müll ganz brav und schmeißen ihn nicht in die Gegend.”

Klassische Rollenverteilung
Danach ging es an die Feinarbeit. Gärtnern stand genauso auf dem Programm wie Stege putzen und reparieren. Dabei galt: jeder macht alles, das heißt es wird nicht nur der Steg, an dem das eigene Boot den Liegeplatz hat, gepflegt, sondern alle. Die Rollenverteilung war allerdings ganz traditionell: “Es hat hier jeder seine Arbeit. Die Frauen putzen und die Männer flicken”, erklärte Heidi Stenzel. Zu Flicken gab es in der Tat so einiges. Viele Hölzer der Stege waren alt und brüchig. Sie wurden herausgerissen und durch neue ersetzt.
Als Belohnung gab es nicht nur den sichtbaren Erfolg, sondern auch noch einen gefüllten Brezel und ein Bierchen für die rund 16 bis 20 Mitglieder, die zur Hafenpflege erschienen sind. Insgesamt hat der Verein 130 Mitglieder, trotzdem lobte Gerhard Hannesschläger das Engagement seiner Schäfchen: “Es freut mich, dass wir wieder ein paar fleißige Leute zum Mithelfen motivieren konnten!”
Gründungsmitglied Herbert Feistenauer klärte dann noch die Namensgebung des Vereins: “Fischerinsel heißt der Hafen. Wir sind hier auch nicht nur Motor- oder Segelbötler, darum konnten wir uns nicht Motorboot- oder Segelclub nennen. Also haben wir uns für Wassersportfreunde entschieden, wir haben auch Mitglieder, die surfen oder einfach nur gerne schwimmen.” Da lernten auch einige der Hafenpflege-Helfer noch etwas dazu. Dann war es aber wirklich genug der Arbeit, und mit Blick auf die saubere Fischerinsel konzentrierten sich die Wassersportfreunde auf ihren Brezel und die Vorfreude auf einen schönen, langen Sommer am Bodensee.

Mehr Infos über den Verein auf www.wassersportfreunde-fischerinsel.at

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