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Frühes Saisonende für die Dornbirn Lions

Verfrühtes Saisonende für die Dornbirn Lions nach der Heimpleite gegen Mattersburg.
Verfrühtes Saisonende für die Dornbirn Lions nach der Heimpleite gegen Mattersburg. ©VOL.AT/Philipp Steurer
Dornbirn. Die Dornbirn Lions mussten sich im Play-off-Viertelfinale zu Hause Mattersburg geschlagen geben und das Saisonende ist nun perfekt.
Best of Dornbirn Lions gegen Mattersburg von Philipp Steurer

Raiffeisen Dornbirn Lions – Mattersburg Rocks 70:90 (50:76, 34:54, 12:23)

Lions: Smith 28, Samassa 17, Atterbigler 12, Künstner 5, Ladstätter 4, Söhnel und Jussel je 2, Bas, Fend und Kevric.
Rocks: Rhynes 18, Geisler 13, Ulreich 12, Mach M. und Pinterits S. je 8, Gschiel, Eder und Pinterits L. je 7, Träger 6, Vickery 4 und Mach E.

Die in den letzten Wochen arg gebeutelten Raiffeisen Dornbirn Lions wollten mit einem Sieg im 2. Spiel des Play-Off-Viertelfinales das Ende der Saison verhindern – Leider kam es anders. Der Meister aus Mattersburg reiste in Bestbesetzung und bereits am Freitag in die Messestadt und war nicht gewillt, die Serie um ein 3. Spiel zu verlängern. Hochkonzentriert und energisch gingen die Gäste ans Werk und führten schnell 4:12, was Coach Fernandez zu einem ersten Time-Out zwang. Zwar agierten die Löwen danach in der Offensive erfolgreicher, aber defensiv machte sich das Fehlen der großen Innerspieler deutlich bemerkbar, denn die Gäste holten sich häufig den Offensivrebound und konnten so beständig punkten. Nach dem 1. Viertel lagen die Gastgeben mit 12:23 im Hintertreffen. Im 2. Abschnitt kämpfen sich die Löwen auf 20:28 heran, aber die Gäste wissen immer eine Antwort. Kaum erzielen die Löwen einen Dreipunkter, antworten die Rocks ebenfalls von der Dreipunktelinie. Und den längeren Atem hat wieder der regierende Meister. Bis zum Ende des Viertels bauen Geisler&Co den Vorsprung auf vorentscheidende 34:54 aus.

Als nach dem Wechsel auch noch Timur Bas verletzungsbedingt w.o. geben muss, schwinden auch die taktischen Möglichkeiten von Coach Fernandez. Trotzdem kämpft das dezimierte Löwenrudel vorbildlich weiter. Vor allem Ashton Smith sorgt mit einigen sehenswerten Aktionen für Applaus auf den Rängen. Insgesamt bleibt das aber zu wenig. Die Rocks spielen den Vorsprung mit sehr viel Routine nach Hause und qualifizieren sich verdientermaßen für das Halbfinale.

Coach Fernandez nahm die Überlegenheit der Rocks ebenfalls zur Kenntnis: „Wir haben heute gegen eine sehr clevere und routinierte Mannschaft verloren. Wir haben zwar alles versucht, waren letzten Endes aber qualitativ nicht stark genug, um so einen Gegner zu schlagen. Meine Mannschaft hat aber in den vergangenen Wochen trotz aller Widrigkeiten sehr gut gearbeitet. Wir werden jetzt die Situation analysieren und dann mit der Vorbereitung auf die kommende Saison beginnen.“

Erfreulicher verlief der Abend für Special Olympics Österreich.

In der Pause übergibt nämlich Lions-Vorstand Herbert Hug vier Garnituren Dressen an Heinrich Olsen, Sportdirektor  von Special Olympics Österreich. Damit soll die Gründung der Basketballgruppe von Special Olympics Äthiopien unterstützt werden. Die Lions setzten sich seit Jahre für Menschen mit mentaler Behinderung ein, die mit großem Engagement den Basketballsport ausüben.  

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