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Fritzl-Tochter soll aus dem Koma erwacht sein

Jene 19-Jährige, deren Einlieferung ins Krankenhaus zum Bekanntwerden des Amstettener Inzest-Falles führte, dürfte aus dem Tiefschlaf erwacht sein, hieß es in der ORF-Fernsehsendung "Niederösterreich heute" am Montagabend.

Gerüchten zufolge sei die junge Frau bereits ins Landesklinikum Mauer, wo ihre Familie betreut wird, überstellt worden. Es könnte noch in dieser Woche einer Pressekonferenz der Ärzte zum Thema geben.

Auf APA-Anfrage bestätigte die NÖ Landesklinikenholding lediglich einen gesundheitlichen “Aufwärtstrend” im Zustand der Patientin. Mehr Informationen gebe es nicht. Ob es, wie in dem Bericht spekuliert wurde, noch in dieser Woche eine Pressekonferenz der behandelnden Ärzte geben werde, hänge laut Landesklinikenholding von der aktuellen Entwicklung ab.

Am Freitag wurde die Untersuchungshaft gegen den – weitgehend geständigen – Verdächtigen im Inzest-Fall verlängert, ein Prozess soll noch in diesem Jahr stattfinden. Am 27. April war bekannt geworden, dass der 73-Jährige seine Tochter 24 Jahre lang in einem Verlies eingesperrt und sexuell missbraucht hatte. Während der Gefangenschaft zeugte er mit der heute 42-Jährigen sieben Kinder, eines starb nach der Geburt. Die Einlieferung der lebensgefährlich erkrankten 19-jährigen Tochter hatte den Fall ins Rollen gebracht.

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