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Frischer Wind in alten Mauern

Das JGF-Haus bietet ideale Gegebenheiten für die psychiatrische Wohneinrichtung.
Das JGF-Haus bietet ideale Gegebenheiten für die psychiatrische Wohneinrichtung. ©MO
Wohneinrichtung für Menschen mit seelischen Verletzungen im Johann-Georg-Fuchs-Haus.
JGF-Haus

Langenegg. Nach der Schließung des ehemaligen Pflegeheims im Johann-Georg-Fuchs-Haus in Langenegg übernahm die aks gesundheit GmbH die Nachnutzung als psychiatrische Wohneinrichtung für die nächsten 15 Jahre. Und dies ganz im Sinne von Johann Georg Fuchs, der das Grundstück unter der Voraussetzung der sozialen Nutzung der Gemeinde Langenegg vererbt hatte.

 

Positiv aufgenommen

Äußerst positiv aufgenommen wurden die Klienten von der Bevölkerung in Langenegg. „Manche unserer Bewohner waren ganz überrascht, dass sie auf dem Weg von wildfremden Menschen freundlich angesprochen und gegrüßt wurden. Stellenleiterin Nadja Dorner hätte sich die Offenheit und Hilfsbereitschaft der Dorfgemeinschaft in diesem großen Ausmaß nicht erwartet. „Langenggerinnen und Langenegger haben uns persönlich angesprochen oder telefonisch Kontakt aufgenommen und uns ihre Hilfe angeboten. Das hat uns riesig gefreut“, so die Stellenleiterin. „Wir sind ein offenes Haus, Interessierte können sehr gerne vorbeikommen und sich ein Bild machen.“ Außerdem wird ein Zivildiener für die psychiatrische Wohneinrichtung in Langenegg gesucht.

Betreute Wohngruppen

Das Johann-Georg-Fuchs-Haus steht für Menschen ab 18 Jahren mit psychischer Beeinträchtigung zur Verfügung, die mittelfristig nicht in der Lage sind, eigenständig zu leben. Diese psychisch leicht beeinträchtigten Menschen werden von geschultem Personal 24 Stunden und das sieben Tage in der Woche je nach Bedarf betreut. Ziel ist es, die Bewohnerinnen und Bewohner soweit wie möglich wieder auf ein selbständiges Leben vorzubereiten. Derzeit werden sechs Klientinnen und Klienten betreut. Im Endausbau werden drei Gruppen zu je sechs Personen in betreuten Wohngruppen untergebracht.

Ideales Umfeld

„Langenegg bietet vom Umfeld idealste Voraussetzungen für die Betreuung psychiatrisch erkrankter Menschen. Wichtig für die bestmögliche Entwicklung der von uns betreuten Personen in Richtung selbstständiger, erfolgreicher Lebensführung ist ein, den heutigen fachlichen Standards entsprechendes therapeutisches Milieu“, erläutert Oliver Rohrer, Geschäftsbereichsleiter aks Sozialpsychiatrische Dienste. Dieses habe größtmöglich die Realität abzubilden. Das heiße unter anderem auch, die soziokulturellen Gegebenheiten einer Region oder Lebensraumes, müssen in einer therapeutischen Einrichtung so wirklichkeitsnahe wie möglich erlebt und trainiert werden können.

Im Ortszentrum

Für die psychiatrische Wohneinrichtung bietet das Johann-Georg-Fuchs-Haus flächenmäßig, wie auch von der Raumaufteilung her ideale, großzügige Gegebenheiten. Das Haus liegt zentral in Langenegg, direkt neben einem Nahversorgungsmarkt, einem Café, dem Gemeindeamt und der Feuerwehr. In unmittelbarer Nähe finden sich optimale Verhältnisse für naturnahe Aktivitäten der Klientinnen und Klienten. Gleich beim Gebäude befindet sich eine Bushaltestelle, von der regelmäßig Busse Richtung Rheintal verkehren. MO

 

 

 

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