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Friedenstruppe für Bosnien

Europahymne und "In Treue fest"  erklangen zur Verabschiedung.
Europahymne und "In Treue fest" erklangen zur Verabschiedung. ©Harald Hronek

122 Soldaten wurden in der Walgaukaserne vor ihrem Auslandseinsatz verabschiedet.

(amp) “Kommen Sie gesund wieder” wünschten Landeshauptmann Herbert Sausgruber, Kasernenkommandant Thomas Belec und hochrangige Militärs, sowie die Angehörigen der 122 Soldaten bei ihrem Aufbruch in den Auslandseinsatz. Zur Verabschiedung in der Walgaukaserne mit allen militärischen Ehren samt Aufmarsch der Militärmusik hatten sich auch die Bezirkshauptleute Johannes Nöbl und Bernd Salomon, die Bürgermeister Michael Tinkhauser, Harald Witwer und Harald Sonderegger, Vertreter der Polizei und der Kaiserjäger eingefunden. Ein halbes Jahr werden die Kader- und Milizsoldaten rund um Kommandant Stefan Heinzle in Bosnien-Herzegowina als Ordnungshüter und Transportbegleiter im Einsatz sein. Oberstes Ziel der Operation “Althea” sei es, zur Sicherheit in der Region beizutragen. “Durch militärische Präsenz wollen wir gewährleisten, dass der Friedensvertrag von 1995 verwirklicht werden kann und dass das sichere und stabile Umfeld weiterhin erhalten bleibt”, erklärt Hauptmann Heinzle zur Friedensmission der Jägerbataillon- Truppe.

Fünf Wochen VorbereitungAuf ihren Einsatz wurden die 122 Militärs fünf Wochen lang intensiv geschult. “In der Vorbereitung haben wir besonders den Ordnungseinsatz und den Schutz von Transporten geübt”, berichtet Heinzle. Momentan sei die Situation in Bosnien noch stabil, es könne jedoch jederzeit zu einer Eskalation kommen, die den Einsatz der Truppe erforderlich machen würde. Während des sechsmonatigen Einsatzes bilden die Österreicher mit Kompanien aus der Türkei und Ungarn ein multinationales Bataillon. Zur Zeit sind 1.299 österreichische Soldaten international im Einsatz im Kosovo, am Golan, in Bosnien, in Afghanistan und im Kongo im Einsatz.

Keine billigere LösungIm Zuge der Verabschiedung kam Landeshauptmann Sausgruber auch auf die Bedeutung des Bundesheeres als Katastrophen-Einsatztruppe zu sprechen. Er sehe in der ganzen Diskussion rund um Berufsheer und Bundesheererneuerung, bzw. Abschaffung keine Alternative. Vor allem keine, die um dasselbe Geld denselben Einsatz erbringen könne, stellte sich Sausgruber hinter die Erhaltung des Bundesheeres in der derzeitigen Form.

Walgaukaserne Gais,Bludesch, Austria

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