Freude bei den Don Bosco Schwestern über ihre Professjubilarinnen.

Erna Marte
Erna Marte
Die Don Bosco Schwestern (FMA) feiern am Samstag, dem 5. August um 10:30 Uhr in der Hauskapelle der Don Bosco Schulen in Vöcklabruck mit Salesianerbischof Ludwig Schwarz SDB ihre diesjährigen Professjubilarinnen. Unter ihnen ist die „Seniorin“ der österreichischen Provinz, Sr. Johanna Zacconi FMA. Die frühere Provinzialin ist bereits seit 70 Jahren Don Bosco Schwester.

 50 JAHRE PROFESS

Sr. Irma Österle FMA wurde 1933 in Doren/Vorarlberg geboren und legte in Linz die ersten Gelübde ab. Als Assistentin bei den Kindern am Viktorsberg und als Heimerzieherin in Stams war sie erzieherisch tätig. Aus gesundheitlichen Gründen konnte sie dann diese Aufgabe nicht mehr erfüllen. Sie war anschließend Pförtnerin, Sakristanin und Näherin in verschiedenen Gemeinschaften und in Baumkirchen/Tirol war sie für die Kurseinteilungen im Bildungshaus verantwortlich. In Klagenfurt war sie eine große Hilfe bei der Pflege der kranken Schwestern. Seit zehn Jahren ist sie in Vöcklabruck, wo sie vor allem an der Pforte ihren Dienst versieht. Der Kontakt mit den Schülerinnen ist ihr sehr wichtig.

 60 JAHRE PROFESS

Sr. Erna Marte FMA, geb. 1924 in Viktorsberg/Vorarlberg, legte 1949 die Erste Profess in Oberhaunstadt (D) ab. Dreißig Jahre lang war sie als Erzieherin und Kindergärtnerin tätig: in Innsbruck, Stams, Linz, Viktorsberg und in Vöcklabruck. In mehreren Niederlassungen war sie gleichzeitig auch bei der Jungschar und im Oratorium. Von 1984-1993 stand sie zuerst der Gemeinschaft in Wien 11 und dann in Wien 13 vor. Die letzten Jahre verbrachte sie in verschiedenen Niederlassungen als Pförtnerin, Wäscherin, Näherin und Sakristanin. Ab kommenden Herbst gehört sie zur Stamser Gemeinschaft und freut sich, dort noch Kontakt zu Kindern und Jugendlichen zu haben.

In vielen Teilen der Welt legen alljährlich Don Bosco Schwestern an diesem Tag ihre Gelübde ab. Dieses Datum erinnert an die Anfänge der Gemeinschaft am 5. August 1872, als die ersten jungen Frauen ihre Versprechen ablegten. Unter ihnen war auch die hl. Maria Mazzarello (1837-1881), Mitbegründerin und erste Generaloberin

Ein Herz für junge Menschen

Die Don Bosco Schwestern bilden mit rund 14.300 Schwestern einen der größten katholischen Frauenorden. In ihrer Lebensweise orientieren sie sich an den Grundsätzen des hl. Johannes Bosco (1815-1888), der als Sozialpionier und Jugendpatron die Salesianer Don Boscos gründete. Die Pädagogik Don Boscos und Maria Mazzarellos basiert auf den Grundsätzen einer Erziehung mit Liebenswürdigkeit, Vernunft und Religion und ist auch heute Leitsatz der derzeit 77 Don Bosco Schwestern in Österreich.

Eine Provinz mit Zukunft
Derzeit bereiten sich zwei junge, engagierte Frauen auf ihre Erste Ordensprofess im internationalen Noviziat in Castelgandolfo bei Rom vor. Die gebürtige Kärntner Don Bosco Schwester  und Kindergartenpädagogin Martina Nießner FMA (35) legt im September ihre  Ewige Profess in Maria Saal ab. 

Gemäß dem Motto “damit das Leben junger Menschen gelingt” betreibt der Orden an fünf Standorten Kindergärten und eine Schule. Die Schwestern wirken in Pfarren und in der freien Jugendarbeit, führen ein Studentinnen- und ein Schülerinnenheim und laden zu zahlreichen Freizeitaktivitäten ein. In der sozialpädagogischen Wohngruppe “Laura” in Stams/Tirol finden 8- bis 15-jährigen Mädchen, die sich in persönlichen, familiären oder gesellschaftlichen Problemsituationen befinden, Aufnahme und Hilfe für eine positive Lebensbewältigung. In den Projekten „Laurita“ und „Amanda“ werden die Mädchen schrittweise in eine immer größer werdende Selbstständigkeit hinein begleitet. Die Don Bosco Schwestern sind außerdem gemeinsam mit den Salesianern und der Partnerorganisation Jugend Eine Welt, Trägerinnen des Don Bosco Flüchtlingswerkes.

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