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Frejus-Tunnel: Ermittlungen eingeleitet

Nach dem Brand im Frejus-Tunnel zwischen Frankreich und Italien hat die französische Staatsanwaltschaft am Mittwoch ein formelles Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Die Justizbehörden wollen insbesondere feststellen, zu welchem Zeitpunkt der mit Reifen beladene Lastwagen in Brand geriet, der rund fünf Kilometer hinter der Tunneleinfahrt völlig in Flammen aufging. An der Tunneleinfahrt befinden sich Brand-Detektoren, die jedoch erst vor einigen Monaten eingerichtet wurden und nach den Sommermonaten voll in Dienst genommen werden sollten.

Bei dem Brand in der Nacht auf Sonntag waren zwei slowakische Lkw-Fahrer ums Leben gekommen, Dutzende andere Menschen konnten sich aus der Tunnelröhre retten. Der Frejus-Tunnel werde „zwei bis drei Monate“ geschlossen bleiben, sagte der italienische Verkehrsminister Pietro Lunardi. So lange müsse der Alpentransit auf andere Strecken ausweichen. Im Montblanc-Tunnel wurden in den vergangenen Tagen mehr als 3.000 Lastwagen gezählt. Üblicherweise passieren diesen Tunnel täglich nur rund 1.300 Lkws.

Der Montblanc-Tunnel war seinerseits nach einem Brand mit 39 Toten im März 1999 rund drei Jahre gesperrt. Das Urteil in dem Prozess gegen 16 mutmaßliche Mitverantwortliche dieses Tunnelbrands ist für den 27. Juli angekündigt.

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