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Freitag-Bestzeit für Wurz

Alexander Wurz hat sich mit einer überlegenen Bestzeit in den Freien Freitag-Trainings für den GP von Bahrain eindrucksvoll in der Formel 1 zurückgemeldet. Christian Klien war schneller als sein RB-Teamkollege David Coulthard.

Obwohl der Österreicher nach einem Software-Probleme am Vormittag nur sechs Runden fahren konnte, erzielte der McLaren-Mercedes-Testpilot im zweiten Training mit einer Zeit von 1:30,695 Minuten die klar schnellste Marke des Tages und war damit um über 1,2 Sekunden schneller als Fernando Alonso im Renault. Im ersten Training hatte Ricardo Zonta (Toyota) in 1:31,449 Bestzeit erzielt. Michael Schumacher wurde im neuen Ferrari F2005 im ersten Training Zweiter (1:32,120) und im zweiten Fünfter und stellte zufrieden fest: “Schön, wieder ein bisschen bei der Musik sein zu können.”

“Obwohl es wirklich schwierig ist für mich, im Auto richtig zu agieren, war das ansprechend”, freute sich Wurz über seine Performance. Die natürlich relativ ist. “Wir sind heute eher konservativ gefahren”, sprach Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug für Kimi Räikkönen und Montoya-Ersatzmann Pedro de la Rosa. “Alex ist hingegen verschiedene Programme gefahren, ich würde insgesamt da nicht zu viel rein lesen”, so Haug. Trotzdem hat Wurz mit dieser starken Leistung gezeigt, dass eigentlich er in Bahrain ins Zweier-Cockpit gehört. Obwohl er den neuen MP4-20 noch keinen Meter gefahren war und ihm das Auto nur mit Mühe passt, kam er hervorragend zurecht. In Bahrain fährt aber bekanntlich trotzdem de la Rosa statt Wurz, der bisher für den neuen McLaren zu groß war.

Schnellster Red-Bull-Pilot war wie erwartet Dreier-Pilot Vitantonio Liuzzi. Christian Klien war bemerkenswerter Weise aber ebenfalls beide Male schneller als sein RB-Teamkollege David Coulthard. Auch Patrick Friesacher ließ seinen Minardi-Stallgefährten Christijan Albers hinter sich. “Das Training war so weit okay, auch wenn es wegen des vielen Sandes abseits der Ideallinie extrem rutschig war”, zog Klien eine Freitag-Bilanz. “Ich fürchte aber, dass wir insgesamt ein bisschen weiter hinten sind als in den ersten zwei Rennen”, vermutet der Red-Bull-Pilot aus Vorarlberg und wurde vom Technischen Direktor Günther Steiner bestätigt: “Wir sind etwas hinter der Pace, die wir in Australien hatten.”

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