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Freiheitliche Jugend startet Kampagne für Schuluniformen

Unter dem Motto: “Schuluniform statt Markenzwang” wurde am Landesjugendtag am Wochenende der Beschluss gefasst, eine entsprechende Kampagne zu starten, hieß es am Montag in einer Aussendung. Ebenfalls beschlossen wurde eine Namensänderung: Aus der “Jungen FPÖ” wurde die “Freiheitliche Jugend Burgenland – FJ”. 

Eisenstadt. Grund für die Umbenennung seien Änderungen im Vereinsstatut: Mit der Abspaltung des BZÖ von den Freiheitlichen im Jahr 2005 sei auch der Ring Freiheitlicher Jugendlicher (RFJ Burgenland) zum Bündnis gewechselt. Die Junge FPÖ wurde als Landesgruppe neu gegründet und in die Bundesorganisation des RFJ aufgenommen. Der RFJ Burgenland sei jedoch weiterhin im Vereinsregister eingetragen. “Aus rechtlichen Gründen ist es nach wie vor nicht möglich, unseren Verein RFJ zu taufen. Wir wollten unsere Zugehörigkeit zum RFJ-Bund aber auch durch unseren Namen näher belegt wissen, daher: ‘Freiheitliche Jugend Burgenland – FJ'”, erläuterte Landesobmann Stefan Philipp.

Mit der Kampagne “Schuluniform statt Markenzwang” wolle man dem “Markenterror” in Schulen ein Ende setzen und die Persönlichkeit des Schülers in den Vordergrund stellen, argumentierte Philipp. Heute würden Kinder und Jugendliche viel zu oft danach bewertet, wie ihre Familien finanziell situiert seien: “Das passiert in unseren Schulen vor allem über die Kleidung. Fetzen sind das erste Statutssymbol.” Einheitliche und zentral angeschaffte Kleidung würde nicht zuletzt die Eltern spürbar entlasten.

An “klassische Schuluniformen” sei dabei jedoch nicht gedacht: “Wir wollen weder biedere noch militärische Kostüme”, so Philipp. Die Schulgemeinschaft und vor allem die Schüler selbst sollten über die Gestaltung befinden: “Ein Hose, ein Leiberl, unter Umständen Vorgaben zu den Schuhen, das war’s.” Ein eigenes Schullogo am Leiberl würde noch die Identität der Schulgemeinschaft und den Zusammenhalt zwischen den Schülern steigern. Bei der Initiative gehe es darum, “künstlich erzeugte Unterschiede mit negativen Folgen auszugleichen.” Dies sei “allemal vernünftiger als die Gesamtschule”, erklärte Philipp.

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