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Frauenvolksbegehren 2.0: "Frauenthemen ansprechen ist wie Käsknöpfle nicht aufessen"

Die ehemalige Landesschulsprecherin setzt sich für das Volksbegehren ein.
Die ehemalige Landesschulsprecherin setzt sich für das Volksbegehren ein. ©VOL.AT/Mayer
Von dem bereits zweiten Frauenvolksbegehren der österreichischen Geschichte erhofft sich Alexandra Seybal vom Landesteam der Organisatoren mehr Diskussionen über gesellschaftliche Themen in der Bevölkerung.
Frauenvolksbegehren 2.0 in Vorarlberg

Bereits 1997 gab es ein Frauenvolksbegehren, damals unterzeichneten gut 650.000 Menschen die Forderungen für mehr Gleichberechtigung. Vom 1. bis 8. Oktober liegt das Frauenvolksbegehren 2.0 in den Vorarlberger Gemeindestuben zur Unterzeichnung aus. Alexandra Seybal organisiert die Aktionen der “aktionistas*” hinter dem Volksbegehren in Vorarlberg. Sie stört sich im Livetalk daran, dass vom ursprünglichen Volksbegehren nur zwei von elf Forderungen umgesetzt wurden.

Neun von elf Forderungen noch offen

Die Forderungen betreffen die Bereiche “Gerechte Arbeitswelt”, “Teilhabe, Respekt und Wertschätzung” sowie “Familie, Gesundheit und mehr Sicherheit”. Insgesamt neun Detailforderungen lassen sich diesen Bereichen zuordnen. Im Bereich Arbeitswelt fordern sie gerechte Teilhabe, gleichberechtige Bezahlung und faire Arbeitsteilung.

Echte Wahlfreiheit für alle

Wichtig ist Seybal dabei wahre Wahlfreiheit für alle Beteiligten, auch in der Kinderbetreuung. Es sei in Ordnung, wenn sich Frauen für die Familienbetreuung zuhause entscheiden. Es müsse aber auch genügend Betreuungsplätze für Kinder geben, um es Frauen zu ermöglichen, Vollzeit zu arbeiten.

Geringe Beteiligung im Ländle

Die bisherige Beteiligung in Vorarlberg war eher zurückhaltend. Bei der Sammlung der Unterstützungserklärungen vergangenes Jahr gaben nur 2,7 Prozent der Wahlberechtigten im Ländle ihre Stimme ab, weniger als in allen anderen Bundesländern. Seybal hofft, dass es in der tatsächlichen Abstimmungwoche mehr als diese knapp 10.000 Unterstützer sein werden.

Wunsch nach mehr Diskussion

Für die ehemalige AHS-Landesschulsprecherin und Maturantin ist es wichtig, ihre Zukunft mitzugestalten. Denn schließlich handle es sich hier nicht um reine Frauenthemen, sondern gesellschaftliche Fragen. Dennoch, in Vorarlberg über Frauenthemen sprechen zu wollen sei wie die Käsknöpfle nicht aufzuessen, vergleicht sie. “Wenn wir uns nicht weiter nach vorn bewegen, bewegen wir uns rückwärts”, betont Seybal.

Das gesamte Gespräch

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