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Frauenfußball ist in Rankweil eine Marke geworden

Hoher Stellenwert im Mädchen- und Frauenfußball in Rankweil
Hoher Stellenwert im Mädchen- und Frauenfußball in Rankweil ©Luggi Knobel
Nach viereinhalbmonatigem Stillstand dürfen fast hundert Mädchen- und Frauen wieder auf der Gastra trainieren
Mädchen- und Frauenfußball in Rankweil
Neuer Damenchef

RANKWEIL. Seit Ende Oktober vergangenen Jahres steht nicht nur der Amateur- sondern auch der gesamte  Nachwuchsfußball in Vorarlberg still. Neben der sinnvollen Freizeitbeschäftigung fehlte den Kindern und Jugendlichen vor allem der soziale Kontakt mit den aktiven und passiven Vereinsmitgliedern, Trainern, Betreuer und Funktionären. Der Nachwuchs von FC RW Rankweil gehört zu den größten Abteilungen im Ländle und durfte schon große Triumphe feiern. Fast ein Drittel aller dreihundert Nachwuchsfußballer in Rankweil sind Mädchen und Frauen. Knapp einhundert Kickerinnen sind in drei Nachwuchs- und zwei Kampfmannschaften aktiv. Seit einigen Jahren rückt der Mädchen- und Frauenfußball auf der Gastra in den Vordergrund und genießt einen hohen Stellenwert. Vor sechs Wochen hat Bernhard Metzler das Amt als neuer Damen-Sportchef bei den Rot-Weißen übernommen. Gernot Eiler und Mladen Galovic haben sich von der Aufgabe den Damenfußballsport in Rankweil auf neue Beine zu stellen zurückgezogen. „Ich will in Rankweil den Mädchen und Frauen künftig einiges bieten und es wird eine neue Struktur geben. Noch mehr neue Mädchen zum Fußballsport bringen ist das klare Ziel“, so Bernhard Metzler. Endlich, wenn auch noch ohne Körperkontakt, dafür schon mit einem Gruppentraining von zwanzig Mädchen dürfen die jungen Rankweiler Fußballerinnen ab Montag, 15. März wieder trainieren. Die Trainer Adem Fazliu, Manfred Gort und die beiden Spielerinnen der ersten Kampfmannschaft Lara Scheichl und Laura Wagner kümmern sich um die Mädchen. Bei einem geregelten und vor allem normalen Trainings- und Spielbetrieb will der Rankweiler Bernhard Metzler auch einen eigenen Tag mit Kindern in den Volksschulen in Rankweil machen.

Vor wenigen Wochen haben der Bundesligist SCR Altach, der FFC Vorderland und RW Rankweil für die nächsten drei Jahre eine Kooperation im Frauenfußball beschlossen. In Rankweil baut man auf drei starke Säulen auf. Rankweil wird zum Stützpunkt im Mädchenfußball mit bis zu 13 Jahren. „Niemand in Vorarlberg bietet den Mädchen eine Ausbildung im Fußball an mit so vielen Möglichkeiten. Durch die Kooperation mit den anderen beiden Vereinen wird der Frauenfußball an Attraktivität in Rankweil noch gewinnen. Wollen jedem Mädchen ein Angebot machen in Rankweil zu spielen. Der Grundstein für den Spitzensport im Frauenfußball bildet der Nachwuchs“, so Klaus Beiter. Für die nächsten drei Jahre ist der Aufstieg der Rankweiler Damenmannschaft in die 1. Bundesliga kein Thema. Die zweithöchste Spielklasse Österreichs im Frauenfußball ist in den letzten zwei Jahren viel stärker geworden und dort wollen die Rot-Weißen in der oberen Tabellenhälfte mitspielen. VN-TK

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